Wald­tag für Schü­ler der Forch­hei­mer Anna-Grundschule

Symbolbild Bildung

Bei einem Wald­spa­zier­gang sinkt die Herz­fre­quenz und das Herz wird bes­ser mit Sauer­stoff ver­sorgt. Um auch den Kin­dern den Wald nahe zu brin­gen, orga­ni­siert Stadt­för­ster Ste­fan Dist­ler gemein­sam mit den För­stern des Amtes für Ernäh­rung, Land­wirt­schaft und For­sten die Forch­hei­mer Waldtage.

Waldtag für Schüler

Wald­tag für Schüler

Die drei ersten Klas­sen der Anna-Grund­schu­le wan­der­ten Anfang Juni zum Anna­fest­ge­län­de in den Kel­ler­wald. Hier, in der Nähe der Rodel­bahn, hat­ten die För­ster zahl­rei­che Aktio­nen für die Schü­ler vor­be­rei­tet. Beim Wald­me­mo­ry ord­ne­ten die Spie­ler Früch­te und Blät­ter den rich­ti­gen Bäu­men zu. Außer­dem galt es, mit ver­bun­de­nen Augen einen Baum zu erra­ten, den man nur erta­sten durf­te. Um zu zei­gen, wie gut sich die Tie­re mit der Far­be ihres Fells an ihre Umge­bung ange­passt haben, ver­steck­ten die För­ster aus­ge­stopf­te Tie­re, die die Kin­der im Unter­holz suchen muss­ten. Ein beson­ders leben­di­ges Tier war der gedul­di­ge Dackel des För­sters Dani­el Schenk, der die Grup­pe beglei­te­te. Die­ser wur­de aus­gie­big von den Kin­dern gestreichelt.

Der Schirm­herr, Ober­bür­ger­mei­ster Franz Stumpf, begrüß­te die Schü­ler: „Der Kel­ler­wald ist nur ein klei­ner Teil des städ­ti­schen Wal­des, der sich über 700 Hekt­ar erstreckt. Er ist für uns alle sehr wich­tig, weil hier der Sauer­stoff zum Atmen pro­du­ziert wird. Heu­te wird er nicht mehr aus­schließ­lich zur Holz­pro­duk­ti­on gepflegt. Abge­stor­be­ne Stäm­me wer­den lie­gen­ge­las­sen und ver­schie­de­ne Baum­ar­ten wer­den ange­pflanzt, um Mono­kul­tu­ren zu ver­mei­den. Es freut mich, dass Ihr Kin­der so gro­ßes Inter­es­se am Wald habt. Als ich so alt war wie Ihr, hat mich mein Vater zum Pil­ze Sam­meln mit­ge­nom­men. Dar­aus ist mein lebens­lan­ges Hob­by geworden.“

Forst­di­rek­tor Micha­el Krep­pel vom Amt für Ernäh­rung, Land­wirt­schaft und For­sten, erläu­ter­te: „Die Forst­li­che Bil­dungs­ar­beit und Wald­päd­ago­gik ver­su­chen über per­sön­li­che Erleb­nis­se das Inter­es­se an der Natur zu wecken und zum Stau­nen über Natur­zu­sam­men­hän­ge anzu­re­gen. Dafür bie­ten wir jeder Forch­hei­mer Grund­schu­le Füh­run­gen im Wald an. Auf die­se Wei­se haben wir im ver­gan­ge­nen Jahr 50 Klas­sen durch den Wald geführt.“
Die Kon­rek­to­rin der Anna-Grund­schu­le, Bar­ba­ra Gru­ber, bedank­te sich bei allen Betei­lig­ten für die Orga­ni­sa­ti­on. Zur Stär­kung der klei­nen Wald­for­scher spen­dier­te der Ober­bür­ger­mei­ster Limo­na­de und beleg­te Brötchen.

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