Aus­ein­an­der­set­zung mit Fla­sche endet im Krankenhaus

Symbolbild Polizei

Gemein­sa­me Pres­se­er­klä­rung des Poli­zei­prä­si­di­ums Ober­fran­ken und der Staats­an­walt­schaft Bayreuth

BAY­REUTH. Mit einer Schnitt­ver­let­zung am Bauch ende­te für einen 20-Jäh­ri­gen eine Aus­ein­an­der­set­zung am frü­hen Sams­tag­mor­gen in der Asyl­be­wer­ber­un­ter­kunft in der Wil­helm-Busch-Stra­ße. Ein 24-jäh­ri­ger Bewoh­ner kam in Haft. Die Kri­po Bay­reuth hat die Ermitt­lun­gen übernommen.

Gegen 5.45 Uhr gerie­ten die zwei jun­gen Soma­li­er in der Asyl­be­wer­ber­un­ter­kunft anein­an­der. Der 20-jäh­ri­ge Soma­li­er aus einer Asyl­be­wer­ber­un­ter­kunft in Kulm­bach war zu Besuch in Bay­reuth. Er und der 24-jäh­ri­ge Bewoh­ner gerie­ten in Streit. Die­ser eska­lier­te dar­in, dass der Älte­re sei­nen jün­ge­ren Lands­mann mit einer abge­bro­che­nen Fla­sche ver­letz­te. Der Mann kam mit Schnitt­ver­let­zun­gen im Bauch­be­reich und am Arm ins Kran­ken­haus. Das Fach­kom­mis­sa­ri­at der Kri­po Bay­reuth nahm die Ermitt­lun­gen auf. Die Kri­mi­nal­be­am­ten prü­fen der­zeit die Umstän­de, die zu der fol­gen­rei­chen Aus­ein­an­der­set­zung führten.

Die Staats­an­walt­schaft Bay­reuth ord­ne­te die Vor­füh­rung des drin­gend Tat­ver­däch­ti­gen vor dem Ermitt­lungs­rich­ter an, der antrags­ge­mäß Haft­be­fehl wegen ver­such­ten Tot­schlag erließ. Inzwi­schen sitzt der drin­gend Tat­ver­däch­ti­ge in einer Justiz­voll­zugs­an­stalt ein.

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