„Bam­berg macht beim Katho­li­ken­tag in Regens­burg eine gute Figur”

Erz­bi­schof Schick lobt die Bam­ber­ger Prä­sen­ta­ti­on in Regens­burg – Tau­sen­de Besu­cher kamen zum Stand des Erzbistums

(bbk) Die Prä­sen­ta­ti­on des Erz­bis­tums Bam­berg beim Katho­li­ken­tag in Regens­burg hat vie­le Besu­cher begei­stert. Unter dem Mot­to „Brücken in die Welt“ hat das frän­ki­sche Erz­bis­tum über sei­ne welt­wei­ten Kon­tak­te und Part­ner­schaf­ten infor­miert. Im Lau­fe der drei Tage kamen nach Anga­ben der Ver­ant­wort­li­chen meh­re­re Tau­send Besu­cher an den Stand des Erz­bis­tums Bamberg.

„Der Stand ist gut. Das passt alles. Bam­berg macht in Regen­burg eine gute Figur“, lob­te der Bam­ber­ger Ober­hir­te. Im Rah­men einer Talk­run­de beton­te Erz­bi­schof Lud­wig Schick die Bedeu­tung der welt­wei­ten Kon­tak­te, vor allem mit dem Bis­tum Thiès im Sene­gal. Es gehe dar­um von­ein­an­der zu ler­nen und auch im Glau­ben Brücken zu bau­en. Der Bischof von Thiès, André Guè­ye, war vie­le Stun­den am Stand des Erz­bis­tums Bam­berg zu Gast und kam mit vie­len Besu­chern in Gespräch. „Es ist schön, dass die Leu­te hier den Sene­gal ein biss­chen ken­nen ler­nen kön­nen“, sag­te der Bischof aus Afrika.

Der „Sene­gal-Kicker“, gehal­ten in den Lan­des­far­ben des west­afri­ka­ni­schen Staa­tes, meh­re­re Trom­mel­work­shops und eine Ver­lo­sung unter dem Mot­to „(Un)fair gewinnt“ begei­ster­te vor allem vie­le Kin­der und Jugend­li­che, aber auch Erwach­se­ne, Ordens­leu­te und Bischö­fe. Das Kicker-Spiel zwi­schen Erz­bi­schof Schick und Bischof Guè­ye gewann der Bam­ber­ger Ober­hir­te mit 4:2.

Die Ver­lo­sung brach­te vie­le Los­käu­fer zum Nach­den­ken. Einen etwas grö­ße­ren Preis gab es nur für die­je­ni­gen, auf deren Los stand, dass man in Deutsch­land gebo­ren sei. Für die­je­ni­gen, auf deren Los stand, dass sie bei­spiels­wei­se im Sene­gal, in Indi­en oder in Hai­ti gebo­ren sei­en, gab es eine Erd­nuss als Trost­preis. „Man macht sich schon sei­ne Gedan­ken, wenn man liest: ‘Du bist 13 Jah­re und lebst in Boli­vi­en. Täg­lich 15 Stun­den im Berg­bau machen dich krank‘, sag­te eine Los­käu­fe­rin. Sie war nicht die ein­zi­ge, die die Ver­lo­sung eine „tol­le Idee“ nannte.

Haupt­ge­win­ner der Lot­te­rie war aber das Kran­ken­haus St. Jean de Dieu in Thiès. Durch den Los­ver­kauf kamen mehr als 1000 Euro zusam­men, die für den Auf­bau einer Kin­der­sta­ti­on ver­wen­det werden.

Die Ver­lo­sung habe deut­lich gemacht, wie Men­schen auf ande­ren Erd­tei­len leben, sag­te der Lei­ter der Stabs­stel­le Pro­jekt­ar­beit des Erz­bis­tums Bam­berg, Roland Baierl. Die Akti­on habe zudem bewusst gemacht, wie gut es den mei­sten Men­schen in Deutsch­land im Ver­gleich zu vie­len ande­ren Län­dern gehe. Auch eini­ge Poli­ti­ker, dar­un­ter Bun­des­land­wirt­schafts­mi­ni­ster Chri­sti­an Schmidt und der Staats­se­kre­tär im Ent­wick­lungs­hil­fe­mi­ni­ste­ri­um Tho­mas Sil­ber­horn (bei­de CSU) infor­mier­ten sich am Stand des Erz­bis­tums Bamberg.

Je nach Wet­ter konn­te man sich am Stand des Erz­bis­tums Bam­berg mit fair gehan­del­ten Kaf­fee­spe­zia­li­tä­ten ein wenig auf­wär­men oder aber auch einen lecke­ren alko­hol­frei­en Cock­tail genie­ßen. Vie­le Besu­cher nut­zen auch die Gele­gen­heit mit Mit­ar­bei­tern des Erz­bis­tums Bam­berg ins Gespräch zu kommen.

Der 99. Katho­li­ken­tag in Regens­burg ging vom 28. Mai bis zum 1. Juni. An drei Tagen davon, näm­lich vom 29. bis zum 31. Mai prä­sen­tier­ten sich zahl­rei­che kirch­li­che Orga­ni­sa­tio­nen, Insti­tu­tio­nen und Bis­tü­mer auf der Katho­li­ken­tags­mei­le, dar­un­ter auch das Erz­bis­tum Bam­berg. Der 100. Katho­li­ken­tag fin­det 2016 in Leip­zig statt.

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