DEB in Bam­berg: Stadt­tour im Rollstuhl

Symbolbild Bildung

Ist Bam­berg bar­rie­re­frei? Die­ser Fra­ge gin­gen die ange­hen­den Phy­sio­the­ra­peu­ten des Deut­schen Erwach­se­nen-Bil­dungs­werks (DEB) in Bam­berg ver­gan­ge­nen Frei­tag genau nach. Aus­ge­stat­tet mit 5 Roll­stüh­len stell­ten sie die Taug­lich­keit der Innen­stadt für Roll­stuhl­fah­rer auf die Probe.

Exkursion im Rollstuhl

Exkur­si­on im Rollstuhl

All­täg­li­che Din­ge wie der Weg zu einem Behör­den­ter­min, der schnel­le Ein­kauf beim Bäcker oder der Besuch eines Freun­des stel­len für die mei­sten Men­schen kein Pro­blem dar. Für Roll­stuhl­fah­rer kön­nen sol­che Ter­mi­ne hin­ge­gen zur gro­ßen Her­aus­for­de­rung wer­den. Die­se Erfah­rung mach­ten auch die DEB-Schü­ler bei ihrem Aus­flug durch die Dom­stadt. Das histo­ri­sche Kopf­stein­pfla­ster, das nahe­zu die gesam­te Innen­stadt schmückt, birgt beson­de­re Schwie­rig­kei­ten. Es ist uneben und dadurch auf Rädern nur schwer zu bewäl­ti­gen. In klei­ne­ren Geschäf­ten fehlt zudem oft der nöti­ge Platz, um als Roll­stuhl­fah­rer die Gän­ge pas­sie­ren zu kön­nen. Den­noch lässt sich erken­nen, dass ein Bewusst­sein für das The­ma vor­han­den ist. Bei­spiels­wei­se gibt es bereits in vie­len Berei­chen Auf­zü­ge, die einen Zugang ermög­li­chen. Als sehr posi­tiv emp­fan­den die Tester zudem die frei­wil­li­ge Hilfs­be­reit­schaft der Pas­san­ten und Ange­stell­ten in den Geschäf­ten. So lau­tet das Fazit der DEB-Schü­ler: Zie­le in der Innen­stadt sind für Roll­stuhl­fah­rer nicht immer ein­fach zu errei­chen und es muss meist mehr Zeit ein­ge­plant wer­den, aber die Hilfs­be­reit­schaft vie­ler Pas­san­ten und auch von Begleit­per­so­nen erleich­tern die Bewäl­ti­gung der Hürden.

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