Bür­ger­initia­ti­ve für eine Süd­um­ge­hung von Forch­heim (ForUmB470): Umge­hungs­stra­ße für Sicher­heit und Lebensqualität

Bür­ger­initia­ti­ve setzt sich für Forch­heim, Gos­berg und Reuth ein – Pres­se­mit­tei­lung der ForUmB470

Die “Bür­ger­initia­ti­ve für eine Süd­um­ge­hung von Forch­heim, der B470”, kurz ForUmB470 wur­de im Janu­ar 1991 gegrün­det. Seit April 2014 hat die BI wie­der inten­siv Ihre Arbeit auf­ge­nom­men und sich neu for­miert. Unter Betei­li­gung frü­he­rer Akti­ve wur­den die Spre­cher Mar­tin Knorr und Johan­nes Hein­lein als neue Spit­ze der Bür­ger­initia­ti­ve gewählt.

Das Ziel ist klar. Eine umwelt­scho­nen­de Umge­hungs­stra­ße der B470, durch die Forch­heim, Gos­berg, Reuth und auf­grund des zuneh­men­den Aus­weich­ver­kehrs auch Kir­cheh­ren­bach und Wei­lers­bach ent­la­stetund ein Min­dest­maß an Lebens­qua­li­tät und Sicher­heit in den Wohn­ge­bie­ten erreicht wird.

Durch ein ste­ti­ges Enga­ge­ment vor allem in den 90er Jah­ren konn­te unter ande­rem eine Peti­ti­on mit über 3.300 Unter­schrif­ten an das Bay­ri­sche Staats­mi­ni­ste­ri­um in Mün­chen über­ge­ben und die Rea­li­sie­rung des Teil­ab­schnit­tes West ange­scho­ben werden.

Im Jahr 2007 wur­de mit dem Spa­ten­stich des West- Teils der Süd­um­ge­hung das erste Etap­pen­ziel erreicht. Gleich­zei­tig wur­de der Teil­ab­schnitt Ost von der Regie­rung in den wei­te­ren Bedarf mit Pla­nungs­recht gestellt.

Bei der Eröff­nung der „West­span­ge“ im Dezem­ber 2011 ver­spra­chen Staats­mi­ni­ster Dr. Joa­chim Her­mann und auch der dama­li­ge Staats­se­kre­tär Andre­as Scheu­er in Ihrer Rede, den Bau des Ost­teils der Umge­hungs­stra­ße schnell vor­an zu trei­ben. Für die­se Tras­sen­füh­rung besteht ein beson­de­rer natur­schutz­fach­li­cher Pla­nungs­auf­trag. Die­ser liegt unse­ren Unter­stüt­zern beson­ders am Herzen.

Des­we­gen set­zen wir uns nicht nur für eine Umge­hung, son­dern auch für eine Natur- und Umwelt­ge­rech­te Pla­nung schon jetzt ein.

Damit aus der Pla­nung Rea­li­tät wer­den kann, ver­folgt die Bür­ger­initia­ti­ve das Ziel, den Bau der Umge­hung in den vor­dring­li­chen Bedarf PLUS des Bun­des­ver­kehrs­we­ge­plans aufzunehmen.

Die Chan­cen dafür ste­hen Gut.

Forch­heim hat eine halb fer­ti­ge Umgehung.

Die Ver­kehrs­zah­len durch die Stadt auf der B470 sind mehr als dop­pelt so hoch wie im Bun­des­durch­schnitt – unzäh­li­ge regel­mä­ßi­ge Staus sind die Fol­ge. Dies führt dazu, dass sich die Ver­kehrs­teil­neh­mer Aus­weich­rou­ten suchen, um dem täg­li­chen Stau zu entkommen.

Durch Gos­berg fah­ren auf der Staats­stra­ße drei­mal so vie­le Fahr­zeu­ge als im Bun­des­schnitt! Die Orts­durch­fahrt Wei­lers­bach in Rich­tung Rettern/​Bammersdorf ist inzwi­schen eine belieb­te Aus­weich­rou­te für den Weg an die Auto­bahn­an­schluss­stel­le Forch­heim Nord gewor­den. Durch die beson­de­re Situa­ti­on des Tou­ris­mus­ver­kehrs in Rich­tung Frän­ki­sche Schweiz sind die Ver­kehrs­zah­len über die Werk­ta­ge hin­aus vor allem an Wochen­en­den beson­ders hoch.

Gleich­zei­tig kämp­fen die Orte in der Frän­ki­schen Schweiz gegen den Demo­gra­fi­schen Wan­del: Wer auf dem Weg zur Arbeit allein durch Forch­heim für 7 Kilo­me­ter fast eine hal­be Stun­de ein­pla­nen muss, um sich im Stau über 16 Ampeln und zahl­rei­chen Kreu­zun­gen zu kämp­fen, über­legt sich mit­tel­fri­stig von sei­nem gelieb­ten Dorf in die Stadt zu ziehen.

Auch für Gewer­be­trei­ben­de und mit­tel­stän­di­sche Unter­neh­men auf dem Land oder auch in Eber­mann­stadt ist die feh­len­de Anbin­dung lang­fri­stig ein K.O.- Kriterium.

Die Sicher­heit auf Schul- und Rad­we­gen in Wohn­ge­bie­ten ist seit lan­gem nicht mehr gewähr­lei­stet. Dies beschäf­tigt auch Fami­li­en die nicht unmit­tel­bar an der Stra­ße wohnen.

Die Lebens­qua­li­tät ist auf ein uner­träg­li­ches Maß gesun­ken. Die Lärm und Fein­staub­be­la­stung ist eine dau­er­haf­te Beein­träch­ti­gung für die Gesund­heit der Anwohner.

Der Land­kreis braucht eine sinn­voll geplan­te Umge­hungs­stra­ße von Forch­heim – und zwar mög­lichst schnell. Die Mit­glie­der und Unter­stüt­zer Bür­ger­initia­ti­ve aus Forch­heim, Gos­berg, Reuth und wei­te­ren Gemein­den wer­den sich für die ver­träg­li­che Ver­wirk­li­chung des Ost­ab­schnitts der Süd­um­ge­hung einsetzen.

Die Bür­ger­initia­ti­ve ist per Mail unter info@​forumb470.​de zu errei­chen und freut sich über wei­te­re zahl­rei­che Unterstützer.

Mar­tin Knorr, Johan­nes Heinlein
Spre­cher der Bür­ger­initia­ti­ve für eine Süd­um­ge­hung von Forch­heim, der B470; Gegr. 1991
ForUmB470
Info@​forumb470.​de
www​.forum​b470​.de

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