Bahn­aus­bau: Sil­ber­horn appel­liert an Zusammenhalt

„Für den Strecken­ab­schnitt Forch­heim – Eggols­heim lie­gen der Regie­rung von Ober­fran­ken ca. 800 Ein­wen­dun­gen vor“, so MdB Tho­mas Sil­ber­horn zum Pro­jekt­stand des Bahn­aus­baus. Der Erör­te­rungs­ter­min für die Ein­wen­dun­gen sei für Herbst 2014 geplant. Die DB Pro­jekt­Bau GmbH und die Regie­rung von Ober­fran­ken sei­en im jet­zi­gen Sta­di­um die Ansprech­part­ner für kom­mu­na­le Belan­ge. Im öffent­li­chen Ver­fah­ren hät­ten Gemein­den und Pri­vat­per­so­nen die Mög­lich­keit, ihre eige­nen Vor­stel­lun­gen einzubringen.

Sil­ber­horn zeigt sich irri­tiert über die öffent­li­che Auf­for­de­rung des Eggols­hei­mer Bür­ger­mei­sters Claus Schwarz­mann. Laut einem Bericht der Nord­baye­ri­schen Nach­rich­ten vom 22. Mai 2014 hat­te Schwarz­mann in der jüng­sten Sit­zung des Markt­ge­mein­de­ra­tes geäu­ßert, er habe Sil­ber­horn gebe­ten, den Bun­des­ver­kehrs­mi­ni­ster ein­zu­la­den. „Ein sol­ches Schrei­ben liegt mir bis heu­te nicht vor“, so MdB Sil­ber­horn. „Der Bun­des­ver­kehrs­mi­ni­ster ist vor dem Erör­te­rungs­ter­min auch der fal­sche Adres­sat“, so der CSU-Bundestagsabgeordnete.

Schon vom „Acht-Punk­te-Kata­log“ der Gemein­de Eggols­heim zum Bahn­aus­bau habe er im Febru­ar nur aus der Pres­se erfah­ren und den Text selbst erst auf aus­drück­li­che Nach­fra­ge erhal­ten. Sil­ber­horn appel­liert, im Inter­es­se der Gemein­den und Anlie­ger noch enger zusam­men­zu­ar­bei­ten. Nur so kön­ne man die dicken Bret­ter bohren.

Der Staats­se­kre­tär betont, dass er selbst im stän­di­gen Kon­takt zu den Ver­ant­wort­li­chen der Deut­schen Bahn ste­he. Mit dem Vor­stand der Deut­schen Bahn AG, dar­un­ter Vor­sit­zen­der Rüdi­ger Gru­be, und deren Beauf­trag­ten für Bay­ern, Klaus-Die­ter Josel, habe er am 7. Mai 2014 einen gan­zen Abend in Ber­lin zusam­men­ge­ses­sen. In Kür­ze wer­de er sich erneut mit dem Pro­jekt­lei­ter Olaf Dre­scher von der DB Pro­jekt­bau GmbH treffen.

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