Feu­er­wehr Kir­cheh­ren­bach ret­tet Hausbewohner

Symbolbild Polizei

Schwel­brand ver­raucht kom­plet­tes Gebäude

In der Nacht zum Sams­tag kam es in einem Wohn­haus in der Lin­den­stra­ße zu einem Schwel­brand, der das gesam­te Gebäu­de ver­rauch­te. Die Ehren­amt­li­chen der Feu­er­wehr Kir­cheh­ren­bach muss­ten einen Bewoh­ner mit Hil­fe der Steck­lei­ter vom Bal­kon ret­ten. Er wur­de leicht­ver­letzt vom Ret­tungs­dienst ins Kran­ken­haus gebracht.

Kurz nach Mit­ter­nacht heul­ten in Kir­cheh­ren­bach und Pretz­feld die Sire­nen. Ins­ge­samt 40 Ein­satz­kräf­te bei­der Weh­ren waren unter Lei­tung von Kom­man­dant Diet­mar Wil­lert vor Ort. Aus­lö­ser des Schwel­brands war laut Poli­zei ein tech­ni­scher Defekt an einem Elek­tro­ge­rät, das auf einem Ses­sel lag.

Par­al­lel zur Per­so­nen­ret­tung durch­such­ten vier Atem­schutz­ge­rä­te­trä­ger das Haus. Nach der Kon­trol­le mit der Wär­me­bild­ka­me­ra, Nach­lös­ch­ar­bei­ten mit der Kübel­sprit­ze sowie umfang­rei­chen Belüf­tungs­maß­nah­men konn­ten die Brand­schüt­zer nach rund einer Stun­de die Ein­satz­stel­le verlassen.

Weni­ge Minu­ten nach der Rück­kehr zum Feu­er­wehr­haus erreich­te die Kir­cheh­ren­ba­cher ein wei­te­rer Ein­satz­auf­trag: Die Leit­stel­le Bam­berg schick­te sie – bis zum Ein­tref­fen des Ret­tungs­dien­stes – zur Erst­ver­sor­gung eines Ver­letz­ten in der Pfarr­stra­ße (sog. First Responder-Einsatz).

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