Oberfränkische Polizei beteiligt sich an bayernweiter Schwerpunktaktion Motorradsicherheit

OBERFRANKEN. Im Rahmen der bayernweiten Schwerpunktaktion „Motorradsicherheit 2014“ führt die oberfränkische Polizei im Zeitraum vom 1. bis 31. Mai 2014 an erkannten Unfallschwerpunkten Verkehrskontrollen durch. Im Fokus dieser Aktion steht die Erhöhung der Verkehrssicherheit. Die Polizisten werden an unfallauffälligen Strecken schwerpunktmäßig die Einhaltung der Verkehrsregeln überwachen. Das Augenmerk der Polizei liegt dabei vor allem auf Geschwindigkeitsüberschreitungen und Verstößen gegen das Überholverbot aber auch dem technischen Zustand der Fahrzeuge.

Die Kontrollen erfolgen auf Initiative des Bayerischen Staatsministerium des Innern (Link zur Homepage mit den Kontrollstrecken: http://www.sichermobil.bayern.de) in Zusammenhang mit dem Verkehrssicherheitsprogramm 2020 „Bayern mobil – sicher ans Ziel“ und werden bayernweit durchgeführt. Durch die Kontrollen soll die Sicherheit auf den Straßen erhöht werden, da neben verkehrspräventiven Aktivitäten auch polizeiliche Überwachungsmaßnahmen notwendig sind. Diese Maßnahmen zielen auf den Schutz aller Verkehrsteilnehmer.

Die Zahl der Motorradunfälle in Bayern ist im Vergleich zum Vorjahr zwar leicht zurückgegangen (minus 4,6 Prozent), aber dennoch kamen 145 Biker ums Leben. 7.840 Motorradfahrer wurden verletzt. Knapp die Hälfte der Motorradunfälle wird von den Bikern selbst verursacht. Hauptunfallursachen sind dabei zu hohe Geschwindigkeit, zu geringer Abstand und Fehler beim Überholen.

In Oberfranken sanken die Verkehrsunfälle mit Motorrädern im Jahr 2013 um 6,4 Prozent auf insgesamt 468 Motorradunfälle (2012: 500) und erreichten damit oberfrankenweit den niedrigsten Wert der vergangenen zehn Jahre. Zehn Motorradfahrer und ein Sozius erlitten im Jahr 2013 bei Verkehrsunfällen in Oberfranken tödliche Verletzungen (2012: insg. 8) und 450 dieser Verkehrsteilnehmer verletzten sich (2012: 455).