Kin­der­Uni Bay­reuth 2014: Die Kin­der haben gewählt

Symbolbild Bildung

Die The­men der Kin­der­Uni 2014 der Uni­ver­si­tät Bay­reuth (am 25. Juni, 2. Juli, 9. Juli und 16. Juli) ste­hen jetzt fest. Die Kin­der haben „ihre“ Pro­fes­so­rin­nen und Pro­fes­so­ren selbst aus­ge­wählt und dabei im Gan­zen fast 1600 Stim­men abge­ge­ben. Das ist ein über­wäl­ti­gen­des Ergeb­nis und über­trifft noch das vom letz­ten Jahr. Noch nie haben sich so vie­le Kin­der an der Wahl der Kin­der­Uni-Pro­fes­so­rin­nen und –Pro­fes­so­ren betei­ligt. (Die Zahl der Stim­men kann nicht durch vier geteilt wer­den, um die abstim­men­den Kin­der zu ermit­teln, weil vie­le Kin­der nur eine, zwei oder drei Stim­men abge­ge­ben haben.) Am Schluss ging es ganz knapp zu: Nur weni­ge Stim­men trenn­ten die Refe­ren­tin­nen und Refe­ren­ten, die an drit­ter und vier­ter Stel­le ste­hen, von denen, die lei­der nicht bei der Kin­der­Uni dabei sein werden.

Nach­ste­hen­de Pro­fes­so­rin­nen und Pro­fes­so­ren wur­den von den Kin­dern aus­ge­wählt und wer­den ihre Vor­trä­ge zu den fol­gen­den Ter­mi­nen halten:

Mitt­woch, 25. Juni, 17.15 Uhr, Audimax

Fas­zi­na­ti­on Kri­stall­wachs­tum – von Dia­man­ten bis Schneeflocken!

Pro­fes­so­rin Dr.-Ing. Hei­ke Emme­rich – Lehr­stuhl für Mate­ri­al- und Prozesssimulation

Schnee­flocken üben eine Fas­zi­na­ti­on auf uns Men­schen aus. Wir wol­len Euch des­halb auf eine Rei­se zu ihrem Wachs­tum in der Atmo­sphä­re ein­la­den und zei­gen, dass es mög­lich ist, Schnee­kri­stal­le zu simu­lie­ren. Wel­che Infor­ma­tio­nen benö­ti­gen wir um das Wachs­tum der Schnee­kri­stal­le zu simu­lie­ren? Wie ver­hält sich das Wachs­tum bei ande­ren Kri­stal­len, wie zum Bei­spiel Koch­salz oder Dia­mant? Außer­dem wol­len wir Euch zei­gen, wel­che Ergeb­nis­se unse­rer Mate­ri­al­for­schung Ihren Weg in die Anwen­dung fin­den, wie z.B. bei der Her­stel­lung von Flugzeugturbinen.

Mitt­woch, 2. Juli, 17.15 Uhr, Audimax

Dra­chen und Ein­hör­ner, Dschin­nen und Wer­wöl­fe – was hat das mit der Wirk­lich­keit zu tun?

Pro­fes­so­rin Dr. Pau­la Schro­de – Pro­fes­sur für Religionswissenschaft

In Büchern und Fil­men tref­fen wir auf zau­ber­haf­te oder gru­se­li­ge Wesen, die uns in der Natur nie begeg­nen. Die­se Wesen sind aber nicht ein­fach Erfin­dun­gen moder­ner Schrift­stel­le­rin­nen und Schrift­stel­ler oder Fil­me­ma­che­rin­nen und Fil­me­ma­cher, son­dern häu­fig schon ganz alt: Aller­dings kamen sie nicht nur in Büchern vor, son­dern gehör­ten (und gehö­ren) für vie­le Men­schen zur Wirk­lich­keit! Wir machen uns auf eine Ent­deckungs­rei­se in ver­gan­ge­ne Zei­ten und fer­ne Län­der – und kom­men dabei immer wie­der in unse­re moder­ne Welt zurück.

Mitt­woch, 9. Juli, 17.15 Uhr, Audimax

Flos­sen weg! Von Fischen, die neue Super­fä­hig­kei­ten für ihre Flos­sen erfun­den haben

Pro­fes­sor Dr. Ger­rit Bege­mann – Pro­fes­sur für Entwicklungsbiologie

Fische sind Mei­ster der Anpas­sung an das Leben unter Was­ser. Ihre Flos­sen sor­gen für schnel­le und geschick­te Fort­be­we­gung. Doch das muss nicht immer so sein! Man­che Fische gebrau­chen ihre Flos­sen auf unge­wöhn­li­che Arten. Ob als Flü­gel, Bei­ne oder Feu­er­sta­cheln – alle wur­den in Mil­lio­nen von Jah­ren aus Flos­sen geformt. Und was pas­siert eigent­lich, wenn eine Flos­se ver­letzt oder abge­bis­sen wird? Kön­nen Fische ihre Flos­sen ein­fach wie­der nach­wach­sen lassen?

Mitt­woch, 16. Juli, 17.15 Uhr, Audimax

Woher kommt das Geld?

Pro­fes­sor Dr. Seba­sti­an Schanz StB – Lehr­stuhl für Betriebs­wirt­schaft­li­che Steuerlehre

Täg­lich haben wir es in der Hand und kau­fen damit ein: Geld. Aber woher kommt das Geld und was gehört alles zum „Geld“? Wer bestimmt, wie viel Geld gedruckt wird? Wie viel Geld ist gut bzw. wie viel Geld ist schlecht? Wor­an wird das gemes­sen? Was pas­siert, wenn es zu viel Geld oder zu wenig Geld gibt? Wie hän­gen Geld und Zin­sen zusam­men? Die­sen Fra­gen wer­den wir auf den Grund gehen, um danach bes­ser unse­re aktu­el­le Situa­ti­on „nach“ der Finanz­kri­se zu verstehen.

Wir freu­en uns auf den Besuch zahl­rei­cher Gast­hö­re­rin­nen und Gast­hö­rer im Kin­der- und Jugendalter!!!

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