Mit dem Regio­nal­ma­nage­ment der Wirt­schafts­re­gi­on Bam­berg-Forch­heim (WiR) zum beruf­li­chen Neustart

Symbolbild Bildung

Der Wie­der­ein­stieg in den Arbeits­all­tag gestal­tet sich nach einer län­ge­ren Pau­se oft­mals schwie­rig. Der Zukunfts­coach der Wirt­schafts­re­gi­on Bam­berg-Forch­heim hilft Berufs­rück­keh­re­rin­nen und Berufs­rück­keh­rern dabei, wie­der Fuß zu fassen.

Die erste Unterrichtsstunde des Pilotprojekts

Die erste Unter­richts­stun­de des Pilotprojekts

Am 07.04.2014 begann für zehn Frau­en und Män­ner, die aus den ver­schie­den­sten Grün­den eine Beschäf­ti­gungs­pau­se ein­le­gen muss­ten oder sich beruf­lich neu ori­en­tie­ren wol­len, der Weg zurück ins Arbeitsleben.

„Men­schen, die sich dem Fami­li­en­le­ben ver­schrie­ben haben sind Orga­ni­sa­ti­ons­ta­len­te, die jeden Tag die ver­schie­den­sten Inter­es­sen und Bedürf­nis­se unter einen Hut brin­gen müs­sen. Vie­len ist jedoch nicht bewusst, dass dies Talen­te sind, die für den Wie­der­ein­stieg in den Beruf genutzt wer­den kön­nen“ so Ruth Voll­mar, Geschäfts­füh­re­rin der WiR.

Des­halb wer­den wäh­rend der vier­mo­na­ti­gen Ori­en­tie­rungs- und Sta­bi­li­sie­rungs­maß­nah­me bei­spiels­wei­se The­men wie „Arbeit und Fami­lie in Ein­klang brin­gen“, „Zeit- und Selbst­ma­nage­ment“ oder auch „Team­fä­hig­keit“ unter­rich­tet. Aller­dings wur­de das Pro­jekt von der WiR in Koope­ra­ti­on mit einer Trai­ne­rin auch ent­wickelt, um eine jetzt schon durch den Man­gel an Fach­kräf­ten stark betrof­fe­ne Bran­che zu unter­stüt­zen. Ziel der Teil­neh­me­rin­nen und Teil­neh­mer ist es, im Anschluss eine Arbeits- oder Aus­bil­dungs­stel­le im Sozi­al- und Gesund­heits­we­sen auf­zu­neh­men. Zu die­sem Zweck wer­den die all­ge­mei­nen per­sön­lich­keits­bil­den­den The­men durch fach­prak­ti­sche Schu­lungs­in­hal­te aus der Pfle­ge sowie zwei Prak­ti­kums­pha­sen ergänzt. Dies gibt den Teil­neh­me­rin­nen und Teil­neh­mern die Gele­gen­heit, ver­schie­de­nen Beschäf­ti­gungs­mög­lich­kei­ten in Pfle­ge­ein­rich­tun­gen sowie poten­ti­el­le Arbeit­ge­ber und Aus­bil­dungs­stät­ten in der Regi­on näher kennenzulernen.

Unter­stützt wird das Pilot­pro­jekt durch vier star­ke regio­na­le Part­ner aus dem Sozi­al- und Gesund­heits­we­sen sowie finan­zi­el­le Mit­tel des Euro­päi­schen Sozi­al­fonds (ESF). Dies ermög­licht es, die Maß­nah­me für die Teil­neh­mer kosten­frei anzubieten.

„Obwohl die Teil­neh­me­rin­nen und Teil­neh­mer des Pilot­pro­jek­tes in Bezug auf Alter, Her­kunft und beruf­li­che Hin­ter­grün­de sehr ver­schie­den sind, ist es eine dyna­mi­sche Grup­pe, die gemein­sam auf ein Ziel hin­ar­bei­tet: Wie­der ins Berufs­le­ben ein­zu­stei­gen“, so Micha­el Nürn­ber­ger, Zukunfts­coach des Regio­nal­ma­nage­ments der Wirt­schafts­re­gi­on Bamberg-Forchheim.

Bei Inter­es­se oder Fra­gen zum Pro­jekt „Berufs­we­ge im Gesund­heits­we­sen“ steht Micha­el Nürn­ber­ger von der Wirt­schafts­re­gi­on Bam­berg-Forch­heim GmbH, Tele­fon­num­mer: 0951/509811–62 ger­ne als Ansprech­part­ner zur Verfügung.

Wei­te­re Infor­ma­tio­nen zum Pro­jekt fin­den Sie auch auf www​.wir​-bafo​.de

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