Neu­es Ange­bot des Büros Ener­gie und Kli­ma des Land­rats­am­tes Forchheim

LED-Lam­pen testen und Ener­gie­ver­brauch bequem zu Hau­se kontrollieren

Sicher­lich haben Sie in den letz­ten Tagen davon gehört oder gele­sen, dass die EU-Öko­de­sign-Richt­li­nie u. a. für Kaf­fee­ma­schi­nen eine ener­gie­ef­fi­zi­en­te Gestal­tung sei­tens der Her­stel­ler vor­schreibt. Auch ist das Ener­gie­la­bel, an dem man die Effi­zi­enz­klas­se eines elek­tri­schen Gerä­tes erken­nen kann, mitt­ler­wei­le hof­fent­lich weit­hin bekannt. Schließ­lich kann man durch bewuss­ten und effi­zi­en­ten Ener­gie­ein­satz Kosten spa­ren und zum Kli­ma­schutz beitragen.

Ener­gie­spa­ren mit effi­zi­en­ten LED’s

Bereits vor eini­ger Zeit wur­de über die­se Öko­de­sign-Richt­li­nie u. a. auch fest­ge­legt, dass alle Haus­halts­lam­pen grund­sätz­lich umwelt­ge­recht bzw. ener­gie­ef­fi­zi­ent gestal­tet wer­den müssen.

So wur­den die her­kömm­li­chen Glüh­bir­nen, die nur etwa fünf bis max. zehn Pro­zent des ver­brauch­ten Stroms in Licht umge­wan­delt haben, nach und nach ver­bo­ten. Mit den queck­sil­ber­hal­ti­gen Ener­gie­spar­lam­pen, die zum Teil erst nach einer Wei­le ihre vol­le Hel­lig­keit errei­chen, konn­ten sich auch nicht alle Ver­brau­cher anfreun­den. Seit eini­ger Zeit sind jedoch beson­ders ener­gie­spa­ren­de LED (Light Emit­ting Diode)-Lampen zu annehm­ba­ren Prei­sen auf dem Markt. Die­se LED-Lam­pen ent­hal­ten kein Queck­sil­ber und leuch­ten sofort in der jewei­li­gen Stär­ke. Es gibt LED’s mitt­ler­wei­le in den ver­schie­den­sten Aus­füh­run­gen und For­men. Das Ange­bot reicht dabei von der her­kömm­li­chen Glüh­bir­nen- und Ker­zen­form mit E 14- bzw. E 27- Sockel, über GU 4, GU 5.3 bzw. GU 9‑Sockel etc. bis hin zu LED-Leuchtstäben.

Bei der Anschaf­fung von LED-Lam­pen soll­ten neben der Watt-Anga­be die Hin­wei­se wie “warm­weiß” oder “tages­licht­weiß” sowie ins­be­son­de­re die wei­te­ren tech­ni­schen Anga­ben auf der Ver­packung beach­tet wer­den. Von Bedeu­tung sind neben der Licht­far­be (Kel­vin) auch die Beleuch­tungs­stär­ke (Lux) und der Licht­strom (Lumen).

Teil­wei­se wer­den die LED-Lam­pen in Bau­märk­ten und Geschäf­ten zwar im Betrieb gezeigt, doch ist es noch­mal was ande­res, die­se LED-Lam­pen dann tat­säch­lich zu Hau­se zu haben.

Ver­leih von LED-Lam­pen und Strommessgerät

Damit sich die Bür­ger zunächst ein­mal mit den LED-Lam­pen ver­traut machen und die­se direkt in ihrer Woh­nung aus­pro­bie­ren kön­nen, gibt es jetzt die Mög­lich­keit, sich im Büro Ener­gie und Kli­ma des Land­krei­ses Forch­heim einen sog. LED-Lam­pen­kof­fer mit ver­schie­de­nen LED’s gegen ein Pfand von 50 Euro für eine gewis­se Zeit (z. B. eine Woche) auszuleihen.

Wer dar­über hin­aus den Strom­ver­brauch sei­ner elek­tri­schen Gerä­te genau­er unter die Lupe neh­men oder einen Strom­fres­ser in sei­nem Haus­halt aus­fin­dig machen möch­te, kann sich beim Büro Ener­gie und Kli­ma des Land­rats­am­tes Forch­heim außer­dem ein Strom­mess­ge­rät mit meh­re­ren Modu­len aus­lei­hen. Die Leih­ge­bühr hier­für beträgt eben­falls 50 Euro.

Bei ord­nungs­ge­mä­ßer Rück­ga­be des LED-Kof­fers bzw. des Strom­mess­ge­rä­tes mit den Modu­len wird das Pfand / die Leih­ge­bühr zurückerstattet.

Inter­es­sen­ten kön­nen sich mel­den beim
Land­rats­amt Forchheim
Büro Ener­gie und Klima
Tel. 09191 86–1024 bzw. 09191 86–1025.

Schreibe einen Kommentar