Scha­eff­ler ehrt lang­jäh­ri­ge Jubilare

6835 Arbeits­jah­re an Erfah­rung, Fach­wis­sen und Loyalität

Mit einem Fest­akt hat die Scha­eff­ler Tech­no­lo­gies GmbH & Co. KG 253 Jubi­la­re der baye­ri­schen INA-Stand­or­te Her­zo­gen­au­rach, Höchstadt, Hirschaid, Gun­zen­hau­sen und Ingol­stadt für ihre lang­jäh­ri­ge Zuge­hö­rig­keit zum Unter­neh­men geehrt. 221 Jubi­la­re fei­er­ten ihr 25-jäh­ri­ges und 29 ihr 40-jäh­ri­ges Jubi­lä­um. Bern­hard Auern­hei­mer, Andre­as Lorz und Alfred Mül­ler vom Stand­ort Her­zo­gen­au­rach blicken sogar auf ein hal­bes Jahr­hun­dert bei Scha­eff­ler zurück. Ins­ge­samt ergibt das 6835 Arbeits­jah­re an Erfah­rung, Fach­wis­sen und Loyalität.

In ihrer Fest­re­de wür­dig­te Maria-Eli­sa­beth Scha­eff­ler auch im Namen ihres Soh­nes das Enga­ge­ment, die Treue und Loya­li­tät der Mit­ar­bei­ter und bedank­te sich: „Sie sind der Rück­halt des Unter­neh­mens. Sie ken­nen das Unter­neh­men, die Geschich­te wie nie­mand Ande­res. 25 und 40 Jah­re in einer Fir­ma sind eine beacht­li­che Lei­stung, aber 50 Jah­re sind sicher eine ganz beson­de­re Lei­stung. Ich bin stolz dar­auf, dass wir lang­jäh­ri­ge Mit­ar­bei­ter wie Sie haben.“ Im Jahr 1963, als Bern­hard Auern­hei­mer, Andre­as Lorz und Alfred Mül­ler ihr Berufs­le­ben began­nen, kam Maria-Eli­sa­beth Scha­eff­ler nach Her­zo­gen­au­rach und das Unter­neh­men wur­de auch für sie ein bestim­men­der Teil ihres Lebens. Sie beton­te die enge Ver­bun­den­heit zwi­schen den Jubi­la­ren und der Fami­lie Schaeffler.

Dr. Ger­man Hacker, erster Bür­ger­mei­ster der Stadt Her­zo­gen­au­rach, hob in sei­ner Lau­da­tio die Phi­lo­so­phie „Fami­li­en­un­ter­neh­men“ her­vor, das sich an lang­fri­sti­gen Zie­len aus­rich­tet und nach­hal­tig auf For­schung und Inno­va­ti­on setzt. „Zu die­ser Phi­lo­so­phie gehört eine ernst­ge­mein­te Ver­pflich­tung gegen­über den Mit­ar­bei­te­rin­nen und Mit­ar­bei­tern, die sich in die Ent­schei­dun­gen des Betriebs ein­ge­bun­den füh­len, die nicht nur an einem Abend wie die­sem hohe Wert­schät­zung erle­ben und vie­le Mög­lich­kei­ten der Qua­li­fi­zie­rung nut­zen kön­nen. All dies schafft ein beson­de­res Maß an Betriebs­bin­dung“, sag­te Dr. Ger­man Hacker. Wei­te­re Ehren­gä­ste waren der neue Land­rat für Erlan­gen-Höchstadt Alex­an­der Tritt­hart sowie Bür­ger­mei­ster Andre­as Schlund aus Hirschaid und Gün­ter Schulz, 2. Bür­ger­mei­ster aus Höchstadt.

Kurt Mir­lach, Vor­stand Per­so­nal und Arbeits­di­rek­tor, führ­te durch das Fest­pro­gramm, das von histo­ri­schen Rück­blicken, per­sön­li­chem Bild­ma­te­ri­al und Impres­sio­nen der Jubi­la­re aus der jewei­li­gen Zeit umrahmt wur­de. Er dank­te den Jubi­la­ren im Namen des Vor­stands der Scha­eff­ler AG.

Ein Novum war der Auf­tritt der Aus­zu­bil­den­den Vanes­sa Fuhr­mann, die im Sep­tem­ber 2013 ihre Aus­bil­dung bei Scha­eff­ler begann. Sie berich­te­te über die auf­re­gen­den Ein­drücke an ihrem ersten Arbeits­tag. Zu den Jubi­la­ren sag­te sie zum Abschluss: „Wis­sen Sie, was ich sehe, wenn ich in die­sen Raum blicke? Ich sehe Fel­sen. Star­ke und kräf­ti­ge Fel­sen, die schon jah­re­lang das Unter­neh­men unter­stüt­zen und es auch in Zukunft tun wer­den. Das gibt mir als Berufs­an­fän­ger Sicher­heit und macht mich zuversichtlich.“

Bern­hard Auern­hei­mer dank­te stell­ver­tre­tend für alle Jubi­la­re der Fami­lie für die Ver­bun­den­heit in guten wie in schwe­ren Zei­ten gegen­über dem Unter­neh­men und den Mit­ar­bei­tern. „Wie wir alle wis­sen, war es für Her­zo­gen­au­rach und die Men­schen in unse­rer frän­ki­schen Hei­mat ein unbe­schreib­li­cher Glücks­fall, dass sich die Brü­der Georg und Wil­helm Scha­eff­ler in den Nach­kriegs­jah­ren für den Wie­der­auf­bau ihrer wirt­schaft­li­chen Unter­neh­mun­gen für Her­zo­gen­au­rach ent­schie­den haben. Dies ermög­lich­te vie­len Men­schen mit ihren Fami­li­en über meh­re­re Genera­tio­nen hin­weg bis heu­te durch siche­re, hoch­qua­li­fi­zier­te Arbeits­plät­ze eine finan­zi­ell gesi­cher­te Existenz.“

Histo­ri­sche und musi­ka­li­sche Rück­blen­den aus den Jah­ren 1963, 1973 und 1988 ver­setz­ten die Jubi­la­re in jene Zeit zurück, als sie ihr Arbeits­le­ben bei Scha­eff­ler began­nen. Bei den Klän­gen von den Beat­les, Git­te und Cliff Richard (1963), Les Humpfries und Stones (1973), Depe­che Mode, Micha­el Jack­son und Whit­ney Hus­ton (1988) kamen vie­le Erin­ne­run­gen hoch. Die Scha­eff­ler Big­band setz­te die musi­ka­li­schen High­lights. Stim­mungs­vol­ler Abschluss der Fest­ver­an­stal­tung war das Scha­eff­ler-Lied „Gemein­sam bewe­gen wir die Welt“.

Scha­eff­ler ist mit sei­nen Pro­dukt­mar­ken INA, LuK und FAG ein welt­weit füh­ren­der Anbie­ter von Wälz- und Gleit­la­ger­lö­sun­gen, Line­ar- und Direkt­an­triebs­tech­no­lo­gie sowie ein renom­mier­ter Zulie­fe­rer der Auto­mo­bil­in­du­strie für Prä­zi­si­ons­kom­po­nen­ten und Syste­me in Motor, Getrie­be und Fahr­werk. Die glo­bal agie­ren­de Unter­neh­mens­grup­pe erwirt­schaf­te­te im Jahr 2013 einen Umsatz von rund 11,2 Mil­li­ar­den Euro. Mit rund 79.000 Mit­ar­bei­tern welt­weit ist Scha­eff­ler eines der größ­ten deut­schen und euro­päi­schen Indu­strie­un­ter­neh­men in Fami­li­en­be­sitz. Scha­eff­ler ver­fügt mit rund 170 Stand­or­ten in 49 Län­dern über ein welt­wei­tes Netz aus Pro­duk­ti­ons­stand­or­ten, For­schungs- und Ent­wick­lungs­ein­rich­tun­gen, Ver­triebs­ge­sell­schaf­ten, Inge­nieur­bü­ros sowie Schulungszentren.

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