Klo­ster­gar­ten: Stadt Forch­heim über­gibt Bau­be­scheid für Innen­stadt-Pro­jekt – Gelun­ge­ne Abstim­mung zwi­schen Denk­mal­schutz und Baubehörde

kgügGrü­nes Licht für das Wohn­bau­pro­jekt „Klo­ster­gar­ten“: Ober­bür­ger­mei­ster Franz Stumpf und Bau­amts­lei­ter Ger­hard Zed­ler über­ga­ben gestern den Bau­be­scheid an die Pro­jekt­ver­ant­wort­li­chen bei Son­tow­ski und Part­ner, Dr. Mat­thi­as Hubert und Jochen Saam. Auf dem rund 6000 Qua­drat­me­ter gro­ßen Are­al des ehe­ma­li­gen Klo­sters St. Anton ent­ste­hen 57 Woh­nun­gen mit Tief­ga­ra­ge und neu gestal­te­tem Park, der auch für die Öffent­lich­keit zugäng­lich sein wird.

„Das Bau­pro­jekt war sehr kom­plex, da zu den übli­chen Bau­vor­schrif­ten auch der Denk­mal­schutz sorg­fäl­tig beach­tet wer­den muss­te“, berich­te­te Ger­hard Zed­ler bei der Über­ga­be im Forch­hei­mer Rat­haus­saal. So muss­te die barocke Nord­fas­sa­de eben­so erhal­ten wer­den wie die mar­kan­ten Holz­bal­ken­kon­struk­tio­nen aus dem 17. Jahr­hun­dert der Geschoss­decken und des Dach­stuhls. Woh­nungs­zu­schnit­te, Auf­gän­ge und Auf­zugs­schäch­te muss­ten sorg­sam geplant wer­den. „Auf­grund der guten Zusam­men­ar­beit mit dem Lan­des­amt für Denk­mal­pfle­ge und dem umsich­ti­gen Team aus Archi­tek­ten und Bau­her­ren war das Pro­jekt bin­nen weni­ger Wochen geneh­mi­gungs­fä­hig“, sag­te Zed­ler. „Je frü­her das Bau­amt bei der Pla­nung ein­ge­bun­den wird, desto effek­ti­ver lässt sich der Geneh­mi­gungs­pro­zess gestal­ten.“ Ver­ant­wort­lich für die Pla­nung des Klo­ster­are­als zeich­net das Archi­tek­tur­bü­ro um Tho­mas Krügel.

Forch­heims Innen­stadt wächst

Ober­bür­ger­mei­ster Franz Stumpf stell­te fest: „Forch­heim wird als Wohn­ort immer begehr­ter. Wir brau­chen mehr Pro­jek­te, die Wohn­raum im Stadt­kern und außer­halb schaf­fen.“ Ob altes Kran­ken­haus, Hal­len­bad, Para­de­platz oder Klo­ster: die Nach­fra­ge nach Innen­stadt­ob­jek­ten sei kaum zu erfül­len. Das gel­te bei jun­gen Fami­li­en eben­so wie bei akti­ven Senio­ren. „Forch­heims Innen­stadt wächst“, stell­te Bau­amts­chef Zed­ler fest, „dank der Sanie­rungs­pro­gram­me auch qua­li­tät­voll.“ Doch das Ange­bot sei begrenzt.

Das bestä­tig­te auch Dr. Mat­thi­as Hubert, geschäfts­füh­ren­der Gesell­schaf­ter von Son­tow­ski und Part­ner. Nahe­zu alle Woh­nun­gen im Klo­ster­are­al sei­en bereits reser­viert. „Und zwar in erster Linie von Forch­hei­mern“, sag­te Hubert. Der Bau­trä­ger will daher auch wei­te­re Pro­jek­te in der Innen­stadt ver­wirk­li­chen und somit sei­nen Bei­trag zur Bele­bung Forch­heims schö­ner Alt­stadt leisten.

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