Egloff­stei­ner Betrie­be kön­nen aufatmen

mnjc0001Wie bereits mehr­fach berich­tet, erneu­ert das Staat­li­che Bau­amt Bam­berg der­zeit eine Stütz­mau­er im Innen­orts­be­reich von Egloff­stein. Die rund 600.000 € teu­re Bau­maß­nah­me wur­de erfor­der­lich, da die Stand­fe­stig­keit der ca. 60 Jah­re alten Mau­er nicht mehr gege­ben war. Durch die Bau­stel­le wur­de die Fel­sen­kel­ler­stra­ße, die eine wich­ti­ge Zubrin­ger­funk­ti­on in die Orts­mit­te dar­stellt, zei­ten­wei­se kom­plett gesperrt. Die Gewer­be­trei­ben­den in der Orts­mit­te (u. a. Bäcke­rei, Ban­ken, Apo­the­ke, Lebens­mit­tel­ge­schäft, Arzt­pra­xen und Metz­ge­rei) fühl­ten sich sub­jek­tiv „von der Außen­welt abge­schnit­ten“ und klag­ten über teils enor­me Umsatz­ein­bu­ßen. Trotz viel­fa­cher Ver­su­che sei­tens der Betrie­be, der Bür­ger­schaft und des Mark­tes Egloff­stein rück­te das Staat­li­che Bau­amt nicht von der Anord­nung einer Voll­sper­rung ab.

Was auf dem offi­zi­el­len Weg über die Behör­de unmög­lich schien, hat sich nun vor Ort posi­tiv lösen las­sen. In Ver­hand­lun­gen zwi­schen dem Markt Egloff­stein und der bau­aus­füh­ren­den Fir­ma konn­te erreicht wer­den, dass die Stra­ße auch tags­über zumin­dest über eine Ampel­re­ge­lung wie­der befahr­bar ist. Bür­ger­mei­ster Förtsch, der Markt­ge­mein­de­rat und die Mit­ar­bei­ter des Mark­tes Egloff­stein sind sehr erleich­tert über die unbü­ro­kra­ti­sche und pra­xis­ori­en­tier­te Lösung, die in den fer­nen Bam­ber­ger Amts­stu­ben ursprüng­lich für nicht durch­führ­bar erklärt wurde.

Die Bau­ar­bei­ten dau­ern vor­aus­sicht­lich noch bis 20. Dezem­ber an. Dann wird die Bau­stel­le geräumt und die Stra­ße wie­der kom­plett für den Ver­kehr frei­ge­ge­ben, bevor im Früh­jahr 2014 dann mit den abschlie­ßen­den Arbei­ten zur Ver­schö­ne­rung der Optik durch eine Trocken­mau­er begin­nen. Dem Markt Egloff­stein wur­de jedoch zuge­si­chert, dass für die­se Arbei­ten kei­ne Voll­sper­rung mehr erfor­der­lich sein wird.

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