Antrag der FDP Bam­berg: Gra­tis-Park­plät­ze sol­len bleiben

In einem Antrag an Ober­bür­ger­mei­ster Andre­as Star­ke und die Stadt­ver­wal­tung for­dern Bam­bergs FDP-Orts­vor­sit­zen­der Mar­tin Pöh­ner und FDP-Kreis­vor­sit­zen­der Jobst Gieh­ler, dass in den Stadt­vier­teln um den inner­städ­ti­schen Ring her­um wei­ter­hin auch kosten­lo­se Park­plät­ze erhal­ten blei­ben sol­len. „Das Vor­ha­ben der Stadt­ver­wal­tung, in Stadt­vier­teln wie dem Hain­ge­biet, rund um den Mari­en­platz, im Gebiet um den Graf-Stauf­fen­berg-Platz sowie hin­ter dem „Kunst­raum Kes­sel­haus“ am Lein­ritt sämt­li­che kosten­frei­en Besu­cher­park­plät­ze abzu­schaf­fen und in Anwoh­ner- bzw. in Bezahl­park­plät­ze umzu­wan­deln geht an der Lebens­wirk­lich­keit der Men­schen vor­bei“, kri­ti­siert Jobst Gieh­ler. Dort gibt es neben Wohn­be­bau­ung auch vie­le klei­ne Geschäf­te, Arzt­pra­xen, Kanz­lei­en, Fri­seu­re und vie­le ande­re Dienst­lei­ster, die auf kosten­freie Park­mög­lich­kei­ten für ihre Kun­den ange­wie­sen sind. „Sonst wer­den zahl­rei­che die­ser Mit­tel­ständ­ler in ihrer Exi­stenz gefähr­det. Und auch die dort woh­nen­den Men­schen wol­len mal Besu­cher emp­fan­gen, die nicht gleich mit Park­ge­büh­ren abge­zockt wer­den soll­ten“, betont Giehler.

Die FDP plä­diert dafür, nur in Ein­zel­fäl­len Ände­run­gen im Dia­log mit den Anwoh­nern vor­zu­neh­men, wenn es kon­kre­te Pro­ble­me gibt. Den Plan der Stadt­ver­wal­tung, ohne Not bewähr­te Rege­lun­gen zu kip­pen, hal­ten die Libe­ra­len für überzogen.

Kon­kret bean­tragt die FDP, das sog. Park­raum­be­wirt­schaf­tungs­kon­zept, in dem die Abschaf­fung der kosten­frei­en Park­plät­ze vor­ge­se­hen ist, ersatz­los zu strei­chen und for­dert auch die ande­ren Par­tei­en auf, noch vor der Stadt­rats­wahl Far­be zu beken­nen. „Die Hal­tung von CSU und SPD, sich in die­ser Fra­ge nicht fest­le­gen zu wol­len, ist ein Trau­er­spiel und eine Ver­äp­pe­lung der Bür­ge­rin­nen und Bür­ger“, kri­ti­siert FDP-Orts­vor­sit­zen­der Mar­tin Pöhner

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