SPD Bam­berg-Land: Land­rats­wah­len 2014 – Erster Bewer­ber für „Wer tritt an?“

Im Vordergrund Heinz Jung, der frisch-nominierte Kandidat der SPD Bamberg-Land für die Landratskandidatur, flankiert vom Kreisvorsitzenden Andreas Schwarz und Vorsitzenden des SPD-Unterbezirks Bamberg-Forchheim Jonas Merzbacher.

Im Vor­der­grund Heinz Jung, der frisch-nomi­nier­te Kan­di­dat der SPD Bam­berg-Land für die Land­rats­kan­di­da­tur, flan­kiert vom Kreis­vor­sit­zen­den Andre­as Schwarz und Vor­sit­zen­den des SPD-Unter­be­zirks Bam­berg-Forch­heim Jonas Merzbacher.

So etwas gab es noch nie: Anstatt der Bevöl­ke­rung einen aus­ge­wähl­ten Kan­di­da­ten für die Land­rats­wahl im kom­men­den März zu prä­sen­tie­ren, bie­tet die SPD Bam­berg-Land poli­tisch enga­gier­ten Mit­bür­gern die ein­ma­li­ge Chan­ce, selbst als Kan­di­dat ins Ren­nen zu gehen.

Nun steht der erste Kan­di­dat fest: Heinz Jung aus Hall­stadt wur­de am Don­ners­tag als erster Bewer­ber um die Kan­di­da­tur von der SPD Bam­berg-Land vor­ge­stellt. Jung ist kein unbe­schrie­be­nes Blatt in der Regi­on Bam­berg: Er ist nicht nur Rek­tor an der Mit­tel­schu­le in Hall­stadt, son­dern auch Vor­sit­zen­der der Kreis­grup­pe Bam­berg des Bund Natur­schutz in Bay­ern e.V.

Mit gro­ßem per­sön­li­chem Einsatz

Was hat Heinz Jung als Nicht-Par­tei­mit­glied dazu bewo­gen, sich von der SPD Bam­berg-Land für die Wahl zum Land­rat auf­stel­len zu las­sen? „Ich bin zwar par­tei­los, aber nicht unpo­li­tisch. Die The­men Bil­dung, Ener­gie und Umwelt­schutz lie­gen mir sehr am Her­zen und für die­se will ich mich ein­set­zen. Bei mei­ner Kan­di­da­tur bin ich mit gro­ßem Ernst und per­sön­li­chem Ein­satz dabei“, ver­si­chert der frisch-nomi­nier­te Kandidat.

Auch der Kreis­vor­sit­zen­de Andre­as Schwarz ist stolz über den ersten Kan­di­da­ten der SPD Bam­berg-Land: „Wir haben mit Heinz Jung eine inter­es­san­te Per­sön­lich­keit gefun­den und er ist ein Voll­pro­fi bei zen­tra­len The­men der Regi­on. Sei­ne Kan­di­da­tur unter­streicht unse­re Idee, bei der Suche nach einem Land­rats­kan­di­da­ten neue Wege zu gehen. Wir wol­len in die­sem trans­pa­ren­ten, demo­kra­ti­schen Pro­zess die Bür­ge­rin­nen und Bür­ger recht früh für die Kom­mu­nal­wah­len 2014 mit ins Boot holen.“

Nach der Nomi­nie­rung ihres ersten Kan­di­da­ten freut sich die SPD Bam­berg-Land auf wei­te­re Per­sön­lich­kei­ten, die sich für die Kan­di­da­tur als Land­rat zu den Kom­mu­nal­wah­len im März 2014 bewer­ben möch­ten. Prin­zi­pi­ell kann sich jeder Bür­ger zur Wahl stel­len und für das Amt des Land­rats kan­di­die­ren. Er oder sie muss weder aus dem Land­kreis kom­men, noch selbst eine Par­tei­mit­glied in der Sozi­al­de­mo­kra­ti­schen Par­tei Deutsch­lands sein. Der Werte-​Kompass der SPD muss bejaht wer­den und die Wähl­bar­keit nach dem Gesetz nach­weis­bar sein.

Was benö­tigt man, um sich nomi­nie­ren zu lassen?

30 Unter­schrif­ten aus min­de­stens drei ver­schie­de­nen Kom­mu­nen im Land­kreis Bam­berg (Erst-​Wohnsitz) sind für eine Nomi­nie­rung not­wen­dig. Die­se Unter­schrif­ten­li­ste muss bis zum 12. Dezem­ber um 18 Uhr im Unter­be­zirks­bü­ro in Bam­berg (Luit­pold­stra­ße 48a, 96052 Bam­berg) ein­ge­gan­gen sein.

Erfüllt ein vor­ge­schla­ge­ner Kan­di­dat alle Vor­aus­set­zun­gen, muss er sich noch einer Prü­fung durch den Kreis­vor­stand unter­zie­hen, damit der auch wirk­lich sicher sein kann, dass es eine ernst­ge­mein­te Bewer­bung ist.

Am 19. Dezem­ber wer­den schließ­lich bei einem Bür­ger­kon­vent alle nomi­nier­ten Kan­di­da­ten und Kan­di­da­tin­nen öffent­lich vor­ge­stellt. Dort müs­sen sich alle den Fra­gen der Bür­ger stel­len. Wer dann in der gehei­men Wahl die abso­lu­te Mehr­heit erzielt, der wird für die SPD im März ins Ren­nen um den Posten als Landrat/​Landrätin gehen.

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