Erzbischof Schick ehrt Schwester Claudia Köberlein

Verdienstmedaille in Silber des Erzbistums für langjährige Mitarbeit im Ordensreferat

Für ihre über 19-jährige Tätigkeit im Erzbischöflichen Ordinariat ist Schwester Claudia Köberlein CJ die Verdienstmedaille in Silber des Erzbistums Bamberg verliehen worden. Es ist die höchste Auszeichnung, die das Erzbistum verleiht. Erzbischof Ludwig Schick würdigte damit den jahrelangen Einsatz, vor allem als Mitarbeiterin im Ordensreferat. „Schwester Claudia war mit ihrer menschlichen, bescheidenen und gewinnenden Art ein Segen für das Ordinariat, für die Ordenschristen war sie eine aufmerksame und fürsorgliche Mutter. Noch kann ich mir nicht vorstellen, wie es ohne sie sein wird“, sagte Schick am Samstag. Sie verkörpere selbst das Ideal des Ordenslebens.

Ihre Aufgabe im Ordensreferat bestand seit 2000 darin, den Kontakt zwischen dem Ordinariat und den im Erzbistum lebenden Ordensleuten zu halten, bei der Ansiedlung von Ordensgemeinschaften zu beraten oder auch bei Problemen zu vermitteln. Ihr Organisationstalent stellte sie regelmäßig zum Beispiel bei den Vorbereitungen des Kunigundenfests oder des Ordenstags unter Beweis. Von 1994 bis 2000 war sie im Referat für geistliche Berufe und kirchliche Dienste tätig. Außerdem war sie geistliche Beirätin im Frauenbund und betreute Studentinnen in der Bamberger Gruppe der Gemeinschaft christlichen Lebens (GCL). Die 64-jährige Ordensfrau wird das Erzbistum Bamberg nun verlassen, um im Auftrag ihres Ordens Congregatio Jesu (ehemals Englische Fräulein) in Eichstätt eine Konventleitung zu übernehmen.

Ordensreferent Domkapitular Norbert Jung dankte seiner langjährigen Mitarbeiterin für die vertrauensvolle Zusammenarbeit und sprach von einem schweren Verlust für seine Abteilung. Auch die Generaloberin der Franziskusschwestern von Vierzehnheiligen, Schwester Regina Pröls, richtete im Namen der Ordenschristen der Erzdiözese Bamberg ehrende Dankesworte an Schwester Claudia. Die Verdienstmedaille wurde beim Ordenstag in Bamberg verliehen, zu dem sich 180 Ordensleute aus 26 Gemeinschaften angemeldet hatten.