Som­mer Oper Bam­berg mit Kul­tur-För­der­preis ausgezeichnet

ETAPREIS„Eine Insti­tu­ti­on im Kulturleben“

Die Stadt Bam­berg hat am Mitt­woch­abend (13.11.2013) im Gro­ßen Haus des E.T.A.-Hoffmann-Theaters den Kul­tur-För­der­preis 2013 ver­lie­hen. In die­sem Jahr ging er an die Som­mer Oper Bam­berg (SOB). Der Kul­tur-För­der­preis wird im jähr­li­chen Wech­sel mit dem E.T.A.-Hoffmann-Preis ver­lie­hen und ist mit 6.000 Euro dotiert.

Zusam­men mit Staats­mi­ni­ster a.D. Dr. Tho­mas Gop­pel, MdL und Dr. Bir­git Dietz den Vor­sit­zen­den des För­der­ver­eins Som­mer Oper Bam­berg und Andre­as Fürst zu Lei­nin­gen, dem Schirm­herrn der SOB, nahm Till Fabi­an Weser, Diri­gent und künst­le­ri­scher Lei­ter der SOB die Aus­zeich­nung aus der Hand von Ober­bür­ger­mei­ster Andre­as Star­ke und Bür­ger­mei­ster Wer­ner Hipe­li­us ent­ge­gen. Die Som­mer Oper Bam­berg sei „dank des Mutes, der Zähig­keit und der Pro­fes­sio­na­li­tät ihrer Initia­to­ren zu einer Insti­tu­ti­on im loka­len und regio­na­len Kul­tur­le­ben gewor­den“, sag­te Bam­bergs Kulturreferent.

Die Lau­da­tio hielt der Jour­na­list Oswald Beau­jean, Lei­ter des Pro­gramm­be­reichs Klas­sik beim Baye­ri­schen Rund­funk. Er wür­dig­te ins­be­son­de­re die För­de­rung des euro­päi­schen Opern-Nach­wuch­ses durch die SOB.

Seit 2005 lädt die Som­mer Oper Bam­berg alle zwei Jah­re jun­ge euro­päi­sche Orche­ster­mu­si­ker und ange­hen­de Opern­sän­ger zu hoch­ka­rä­tig besetz­ten Work­shops nach Bam­berg ein. Im Vor­der­grund steht vor allem den jun­gen Talen­ten Euro­pas zu Büh­nen­er­fah­rung zu ver­hel­fen. Nach Gia­co­mo Puc­ci­nis „Tos­ca“ (2005), „Il Tabar­ro“ (2007) und „La Bohè­me“ (2009) wur­den bis­lang auch Rug­gi­e­ro Leon­ca­vallos „I Pagliac­ci“ (2007), sowie Wolf­gang Ama­de­us Mozarts „Le Noz­ze Di Figa­ro“ (2011) und „Don Gio­van­ni“ (2013) mit gro­ßem Erfolg zur Auf­füh­rung gebracht.

Den Sän­gern wer­den stets ein Mei­ster­kurs gebo­ten (in die­sem Jahr zum zwei­ten Mal mit Kam­mer­sän­ge­rin Ange­li­ka Kirch­schla­ger) sowie ein Coa­ching in Operni­ta­lie­nisch. Dazu kom­men die inten­si­ve Arbeit an der Büh­nen­prä­senz und das sze­ni­sche Pro­ben. Zusätz­lich win­ken den Nach­wuchs­sän­gern ein Richard-Wag­ner-Sti­pen­di­um, eine Agen­tur­be­treu­ung sowie die Mög­lich­keit eines Enga­ge­ments an ver­schie­de­nen Thea­tern. Teil­neh­men kön­nen Künst­ler mit Wohn­sitz in einem euro­päi­schen Land. Pro­jekt­part­ner der SOB sind das E.T.A.-Hoffmann-Theater Bam­berg, das Inter­na­tio­na­le Künst­ler­haus Vil­la Con­cordia in Bam­berg, der Richard Wag­ner Ver­band Bam­berg, die Anton-Bruck­ner Uni­ver­si­tät Linz, das Con­ser­va­to­rio supe­ri­or de Musi­ca de Sala­man­ca, das Con­ser­va­to­ri­um Maas­tricht, der Chor Vox Iuve­na­lis im tsche­chi­schen Brno, das Lan­des­thea­ter Coburg sowie die Agen­tur Arti­sta International.

Mit dem Kul­tur-För­der­preis der Stadt Bam­berg wer­den gemäß Sat­zung Per­so­nen und Grup­pen bedacht, die durch ihre inno­va­ti­ven Akti­vi­tä­ten das kul­tu­rel­le Ange­bot in und für Bam­berg berei­chert haben.

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