IHK ehrt ehren­amt­li­che Prü­fe­rin­nen und Prüfer

Die geehrten Prüfer aus dem Raum Forchheim Friedrich Distler (Mitte) und Georg Hösch (2.v.r.) gemeinsam mit (von links) der Bundestagsabgeordneten Emmi Zeulner, IHK-Präsident Heribert Trunk, Regierungspräsident von Oberfranken Wilhelm Wenning, Stv. IHK-Hauptgeschäftsführer Wolfram Brehm und der Europaabgeordneten Monika Hohlmeier.

Die geehr­ten Prü­fer aus dem Raum Forch­heim Fried­rich Dist­ler (Mit­te) und Georg Hösch (2.v.r.) gemein­sam mit (von links) der Bun­des­tags­ab­ge­ord­ne­ten Emmi Zeul­ner, IHK-Prä­si­dent Heri­bert Trunk, Regie­rungs­prä­si­dent von Ober­fran­ken Wil­helm Wen­ning, Stv. IHK-Haupt­ge­schäfts­füh­rer Wolf­ram Brehm und der Euro­pa­ab­ge­ord­ne­ten Moni­ka Hohlmeier.

“Her­aus­ra­gen­de und nach­hal­ti­ge Leistung!”

Für ihr über 20-jäh­ri­ges ehren­amt­li­ches Enga­ge­ment hat die IHK für Ober­fran­ken Bay­reuth 104 Prü­fe­rin­nen und Prü­fer im Rah­men einer Fei­er­stun­de auf Klo­ster Banz geehrt. Ein Prü­fer erhielt eine Ehrung für über 40-jäh­ri­ge Prü­fer­tä­tig­keit. IHK-Prä­si­dent Heri­bert Trunk wür­dig­te den hohen Stel­len­wert des ehren­amt­li­chen Enga­ge­ments für die IHK-Orga­ni­sa­ti­on. “Ohne Ehren­amt wür­den die Kosten explo­die­ren und die Pra­xis­nä­he ein­bre­chen”, so der IHK-Prä­si­dent. “Know-how von Prak­ti­kern ist unbe­zahl­bar. Sie sichern mit Ihrer Arbeit die hohe Qua­li­tät der beruf­li­chen Bildung.”

Im Namen der ober­frän­ki­schen Wirt­schaft dank­te IHK-Prä­si­dent Heri­bert Trunk den Geehr­ten für ihr lang­jäh­ri­ges ehren­amt­li­ches Enga­ge­ment in den Aus- und Wei­ter­bil­dungs­prü­fun­gen der IHK. Rund 50.000 ehren­amt­li­che Arbeits­stun­den pro Jahr sei­en dabei zu bewäl­ti­gen. Im ver­gan­ge­nen Jahr nah­men rund 2.500 Prü­fe­rin­nen und Prü­fer ins­ge­samt ca. 10.000 Prü­fun­gen bei der IHK ab. Der IHK-Prä­si­dent lob­te den hohen Pra­xis­be­zug, der dabei durch das Know-how der Prü­fer gewähr­lei­stet wer­de. “Sie sind die Prak­ti­ker, die das Know-how ein­brin­gen. Damit stel­len Sie sicher, dass unse­re Fach­kräf­te wirt­schafts­nah und bedarfs­ori­en­tiert aus­ge­bil­det wer­den”, so Trunk. Dass unse­re Fach­kräf­te her­vor­ra­gend für den Arbeits­markt gerü­stet sind, sei auch Ver­dienst der ehren­amt­li­chen Prüfungsarbeit.

Beruf­li­che Bil­dung ist Zukunfts­si­che­rung “Gera­de mit Blick auf die demo­gra­fi­sche Ent­wick­lung in Ober­fran­ken ist die­se Prü­fer­tä­tig­keit eine her­aus­ra­gen­de und vor allem nach­hal­ti­ge Lei­stung”, so Trunk, der damit die hohe Bedeu­tung von Qua­li­fi­zie­rungs­maß­nah­men für die Fach­kräf­te­si­che­rung beton­te. “Laut IHK-Fach­kräf­te­mo­ni­tor feh­len bereits heu­te in Ober­fran­ken rund 17.000 Fach­kräf­te. Wenn unse­re Unter­neh­men und damit die Regi­on wett­be­werbs­fä­hig blei­ben will, müs­sen wir alle Fach­kräf­te­po­ten­zia­le best­mög­lich nutzen.”

Kon­kre­te Hand­lungs­emp­feh­lun­gen hat die IHK für Ober­fran­ken Bay­reuth in einem “10-Punk­te-Plan zur Fach­kräf­te­si­che­rung” erar­bei­tet. “Aus- und Wei­ter­bil­dung sind dabei Kern­maß­nah­men zur Siche­rung des Fach­kräf­te­be­darfs”, so Trunk. Das dua­le Aus­bil­dungs­sy­stem sei ein Erfolgs­ga­rant, was sich unter ande­rem durch die nied­ri­ge Jugend­ar­beits­lo­sig­keit in der Regi­on zei­ge. “Wir müs­sen heu­te in jun­ge Men­schen inve­stie­ren, damit wir mor­gen Fach­kräf­te haben.” Die Stär­kung des ehren­amt­li­chen Enga­ge­ments sei ein wei­te­res Hand­lungs­feld zur Siche­rung des Fach­kräf­te­nach­wuch­ses. “Ent­schei­dend ist, dass jeder Betrieb indi­vi­du­ell geeig­ne­te Maß­nah­men umsetzt.”

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