Bay­reuth: Sze­ni­sche Lesung über Sophie Scholl

LesungEine sze­ni­sche Lesung über Sophie Scholl, die Wider­stands­kämp­fe­rin der Wei­ßen Rose, ist am Don­ners­tag, 7. Novem­ber, um 19.30 Uhr, mit der Schau­spie­le­rin Lore Seich­ter-Muráth in der Black­box des RW21 zu erleben.

Die 20jährige Sophie Scholl muss im Früh­jahr 1941 für ein hal­bes Jahr zum Reichs­ar­beits­dienst antre­ten. Dort beginnt die beson­de­re Geschich­te eines bis­lang so lebens­lu­sti­gen Mäd­chens, das wäh­rend der Lager­zeit in die inne­re Emi­gra­ti­on wan­dert, um sich nicht anpas­sen zu las­sen. Auf ihrem bedin­gungs­lo­sen Weg vom Den­ken zum Han­deln kön­nen die Besu­cher der Ver­an­stal­tung das Mäd­chen Sophie an die­sem Abend beglei­ten. A cap­pel­la vor­ge­tra­ge­ne Lie­der aus den 1930-er Jah­ren ver­mit­teln einen emo­tio­na­len Ein­druck jener Zeit. Nach der Auf­füh­rung und einer kur­zen Pau­se steht die Lore Seich­ter-Muráth für ein Publi­kums­ge­spräch zur Verfügung.

Eine kosten­lo­se zwei­te Auf­füh­rung, vor­zugs­wei­se für Schü­le­rin­nen und Schü­ler, fin­det am Frei­tag, 8. Novem­ber, um 9.30 Uhr, in der Black­box statt. Dafür ist eine Anmel­dung bei der Volks­hoch­schu­le Bay­reuth, E‑Mail volkshochschule@​stadt.​bayreuth.​de, erfor­der­lich. Bei­de Ver­an­stal­tun­gen wer­den vom Bun­des­pro­gramm „Tole­ranz för­dern – Kom­pe­tenz stär­ken“ geför­dert und fin­den im Rah­men­pro­gramm der Aus­stel­lung „Opfer rech­ter Gewalt seit 1990“ statt, die auf Ein­la­dung der Wer­ner-Zapf-Stif­tung im RW21 gastiert

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