Bay­reu­ther Uni­ver­si­täts­ar­chiv ist Nr.1 in Deutschland

Das Archiv der Uni­ver­si­tät Bay­reuth nimmt am ‚Archiv­por­tal Euro­pa‘ teil und ist damit Vor­rei­ter für die deut­schen Archive

Seit Okto­ber 2013 ist das Bay­reu­ther Uni­ver­si­täts­ar­chiv als erstes deut­sches Archiv im ‚Archiv­por­tal Euro­pa‘ ver­tre­ten. Die­ses über­re­gio­na­le Archiv­por­tal ist der­zeit das ein­zi­ge sei­ner Art, das deut­schen Archi­ven eine gemein­sa­me Prä­sen­ta­ti­ons­platt­form bietet.

„Dass wir bereits jetzt und als erstes deut­sches Archiv nach dem Bun­des­ar­chiv unse­re Daten ein­ge­spielt haben, ist nicht aus­schließ­lich dar­auf zurück­zu­füh­ren, dass unser Archiv­kon­zept aus­ge­spro­chen nut­zer- und öffent­lich­keits­ori­en­tiert ist“, erläu­tert Kar­sten Küh­nel, Archi­var der Uni­ver­si­tät Bay­reuth. „Viel­mehr ist es für das Bay­reu­ther Uni­ver­si­täts­ar­chiv über­aus wich­tig, dass es kein Insel­le­ben führt, son­dern im Ver­bund mit ande­ren Archi­ven Zusam­men­ge­hö­ren­des über­grei­fend recher­chier­bar macht, auch wenn es über meh­re­re Archi­ve ver­teilt ist“, begrün­det Kar­sten Küh­nel die Ent­schei­dung der Hoch­schul­lei­tung, die Bay­reu­ther Archiv­da­ten früh­zei­tig im ‚Archiv­por­tal Euro­pa‘ bereit­zu­stel­len. Bio­gra­phi­sche For­schun­gen zu Pro­fes­so­ren kön­nen bei­spiels­wei­se erleich­tert wer­den, wenn Doku­men­te über ihr Wir­ken an ver­schie­de­nen Orten in einem Archiv­por­tal als vir­tu­el­le Ein­heit zusam­men­ge­führt wer­den und somit such­fä­hig sind. „Das ‚Archiv­por­tal Euro­pa‘ ver­fügt dazu über eine weg­wei­sen­de tech­ni­sche Infra­struk­tur“, berich­tet der Bay­reu­ther Universitätsarchivar.

Ein euro­pa­wei­tes Archiv­por­tal erleich­tert auch ver­glei­chen­de inter­na­tio­na­le Stu­di­en. So plant die Uni­ver­si­tät Bay­reuth, Ergeb­nis­se der Afri­ka­stu­di­en einer brei­te­ren Öffent­lich­keit zugäng­lich zu machen, indem das Archiv und Daten­bank­sy­stem der Bay­reu­ther Afri­ka­wis­sen­schaf­ten als Son­der­samm­lung im ‚Archiv­por­tal Euro­pa‘ ein­ge­stellt wer­den. Die Afri­ka­stu­di­en der Uni­ver­si­tät Bay­reuth neh­men seit Jah­ren eine inter­na­tio­na­le Spit­zen­po­si­ti­on ein; die Bay­reu­ther Inter­na­tio­na­le Gra­du­ier­ten­schu­le für Afri­ka­stu­di­en (BIGS­AS) ist Teil der Exzel­lenz­in­itia­ti­ve des Bun­des und der Länder.

An der Ent­wick­lung der Platt­form war Deutsch­land durch das Bun­des­ar­chiv ver­tre­ten. Die­ses ist nun die Koor­di­nie­rungs­stel­le für alle am ‚Archiv­por­tal Euro­pa‘ inter­es­sier­ten deut­schen Archive.

Wei­te­re Infor­ma­tio­nen fin­den Inter­es­sier­te unter:

Für wei­te­re Infor­ma­tio­nen steht gern zur Verfügung:

Kar­sten Küh­nel, Universitätsarchivar
Tele­fon (+49) 0921 / 55–4700
E‑Mails archiv@​uni-​bayreuth.​de, karsten.​kuehnel@​uvw.​uni-​bayreuth.​de
Uni­ver­si­tät Bayreuth
Universitätsarchiv
Leu­sch­ner­stra­ße 51
D‑95445 Bayreuth

Kurz­por­trät der Uni­ver­si­tät Bayreuth

Die Uni­ver­si­tät Bay­reuth ist eine jun­ge, for­schungs­ori­en­tier­te Cam­pus-Uni­ver­si­tät. Grün­dungs­auf­trag der 1975 eröff­ne­ten Uni­ver­si­tät ist die För­de­rung von inter­dis­zi­pli­nä­rer For­schung und Leh­re sowie die Ent­wick­lung von Pro­fil bil­den­den und Fächer über­grei­fen­den Schwer­punk­ten. Die For­schungs­pro­gram­me und Stu­di­en­an­ge­bo­te decken die Natur- und Inge­nieur­wis­sen­schaf­ten, die Rechts- und Wirt­schafts­wis­sen­schaf­ten sowie die Sprach‑, Lite­ra­tur und Kul­tur­wis­sen­schaf­ten ab und wer­den bestän­dig weiterentwickelt.

Gute Betreu­ungs­ver­hält­nis­se, hohe Lei­stungs­stan­dards, Fächer über­grei­fen­de Koope­ra­tio­nen und wis­sen­schaft­li­che Exzel­lenz füh­ren regel­mä­ßig zu Spit­zen­platz­ie­run­gen in Rankings.

Seit Jah­ren neh­men die Afri­ka­stu­di­en der Uni­ver­si­tät Bay­reuth eine inter­na­tio­na­le Spit­zen­po­si­ti­on ein; die Bay­reu­ther Inter­na­tio­na­le Gra­du­ier­ten­schu­le für Afri­ka­stu­di­en (BIGS­AS) ist Teil der Exzel­lenz­in­itia­ti­ve des Bun­des und der Län­der. Die Hoch­druck- und Hoch­tem­pe­ra­tur­for­schung inner­halb des Baye­ri­schen Geo­in­sti­tuts genießt eben­falls ein welt­weit hohes Renom­mee. Die Poly­mer­for­schung ist Spit­zen­rei­ter im För­der­ran­king der Deut­schen For­schungs­ge­mein­schaft (DFG). Die Uni­ver­si­tät Bay­reuth ver­fügt über ein dich­tes Netz stra­te­gisch aus­ge­wähl­ter, inter­na­tio­na­ler Hochschulpartnerschaften.

Der­zeit sind an der Uni­ver­si­tät Bay­reuth rund 13.000 Stu­die­ren­de in rund 100 ver­schie­de­nen Stu­di­en­gän­gen an sechs Fakul­tä­ten imma­tri­ku­liert. Mit ca. 1.500 wis­sen­schaft­li­chen Beschäf­tig­ten, davon 218 Pro­fes­so­rin­nen und Pro­fes­so­ren, und rund 1.000 nicht­wis­sen­schaft­li­chen Mit­ar­bei­tern ist die Uni­ver­si­tät Bay­reuth der größ­te Arbeit­ge­ber der Region.

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