Bezirks­vor­sit­zen­der der Jusos Ober­fran­ken für euro­päi­sches Par­la­ment nominiert

Mitglieder des Juso-Bezirksvorstands. V.l.n.r. Sophia Hertel, Sebastian Fischer, Stefanie Gröger und Henning Glaßer.

Mit­glie­der des Juso-Bezirks­vor­stands. V.l.n.r. Sophia Her­tel, Seba­sti­an Fischer, Ste­fa­nie Grö­ger und Hen­ning Glaßer.

Am ver­gan­ge­nen Frei­tag wur­de der Bezirks­vor­sit­zen­de der Jusos Ober­fran­ken Seba­sti­an Fischer als ober­frän­ki­scher Kan­di­dat der SPD für das euro­päi­sche Par­la­ment nomi­niert. Dele­gier­te der SPD aus ganz Ober­fran­ken kamen am Frei­tag in Him­mel­kron zusam­men, um einen Kan­di­da­ten für das euro­päi­sche Par­la­ment zu wäh­len. Es gab zwei Bewer­ber: Mar­tin Lücke aus Coburg und Seba­sti­an Fischer aus Zell.

Fischer ging in sei­ner Rede auf drei Aspek­te Euro­pas ein. Er nann­te Euro­pa ein frie­dens­si­chern­des Insti­tut, das seit 1948 für Frie­den in Euro­pa sorg­te. Wei­ter­hin nann­te Fischer ein „Euro­pa der Wirt­schaft.“ Aus Euro­pa sei ein wirt­schaft­li­ches Boll­werk gewor­den. „Ohne Euro­pa könn­ten wir nicht mit Chi­na, der USA oder Japan mit­hal­ten.“, so Fischer. „Auch vie­le ober­frän­ki­schen Unter­neh­men pro­fi­tie­ren von Euro­pa. Eini­ge sind rich­ti­ge Glo­bal-Play­er geworden.“

Der drit­te Aspekt sei­ner Vor­stel­lungs­re­de war ein Euro­pa für den Men­schen. Fischer will ein Euro­pa, von dem jeder Mensch pro­fi­tie­ren kann. „Vie­le Men­schen sehen nur die nega­ti­ven Aus­wir­kun­gen. Vie­le Men­schen ver­bin­den Euro­pa mit Preis­stei­ge­rung.“ Die Ben­zin- und Strom­ko­sten sei­en bei­spiels­wei­se ins Hor­ren­de gestie­gen. Fischer mahn­te an, man müs­se wie­der ein Euro­pa schaf­fen, das alle berück­sich­tigt. „Eine Wirt­schafts­för­de­rung die Arbeits­plät­ze sichert und eine Kul­tur­för­de­rung die für Lebens­qua­li­tät sorgt.“ Fischer sag­te abschlie­ßend: „Ich will ein Euro­pa, das für alle da ist. Egal ob jung oder alt, Mann oder Frau, arm oder reich. – von Euro­pa müs­sen alle profitieren.“

Bei der anschlie­ßen­den Wahl setz­te sich Fischer knapp mit 31 zu 28 Stim­men gegen Mar­tin Lücke durch. Lücke wur­de im Anschluss ein­stim­mig als Ersatz­kan­di­dat nomi­niert. Fischer ist 29 Jah­re alt und Betriebswirt.

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