Jaque­line Ree­se stellt ihren neu­en Fran­ken­kri­mi „San­s­pa­reil“ im Frän­ki­sche Schweiz-Muse­um vor

Frankenkrimi "Sanspareil"

Fran­ken­kri­mi „San­s­pa­reil“

Das Frän­ki­sche Schweiz-Muse­um kann heu­te mit Stolz ver­kün­den, dass die Autorin Jaque­line Ree­se ihren mitt­ler­wei­le drit­ten Fran­ken­kri­mi am 7. August um 19:30 Uhr im Frän­ki­sche Schweiz-Muse­um im Rah­men der der­zeit dort lau­fen­den Son­der­aus­stel­lung „Bett­ler, Jau­ner, Gal­gen­vö­gel. In den Fän­gen der Justiz“ vor­stel­len wird.

Nach den bei­den Kri­mis „Spitz­berch “ und „Her­ren­stein“, die bei­de im Kulm­ba­cher Raum spie­len, geht die Haupt­per­son, Kom­mis­sar Fritz Lux, ein ech­ter Ober­fran­ke, nun in der Frän­ki­schen Schweiz auf Mör­der­jagd. Ihm ist es ganz und gar nicht recht, wenn das „Böse“ sich in sei­ner Hei­mat in Form von Mör­dern et cete­ra breit­macht. Doch das Böse macht eben nicht vor einer schein­ba­ren Idyl­le halt.

Mit sei­ner Fami­lie und sei­ner Lebens­ge­fähr­tin, der Haupt­kom­mis­sa­rin der Bay­reu­ther Kri­po Sabi­ne Hopf­ner, unter­nimmt Lux einen Aus­flug in die Frän­ki­sche Schweiz. Doch in San­s­pa­reil geschieht vor ihren Augen ein Mord. Ein Schau­spie­ler wird auf dem bekann­ten Rui­nen­thea­ter der Mark­grä­fin Wil­hel­mi­ne hin­ter­häl­tig ermor­det. Die Spur führt ins Thea­ter­mil­lieu. Wäh­rend den dar­auf­hin ein­set­zen­den Ermitt­lun­gen gera­ten Lux und Hopf­ner in die Künst­ler- und Schau­spie­ler­krei­se Bay­reuths. Ein wei­te­rer Mord und die Ent­füh­rung eines/​einer …. las­sen den Haupt­kom­mis­sar nicht zur Ruhe kom­men. Haben die Ermitt­ler es hier mit einem Seri­en­mör­der zu tun? Kann Lux ihn aufhalten?

Die Autorin lebt zwar (noch) in Nord­rhein-West­fa­len, nutzt jedoch die wun­der­schö­ne Land­schaft Fran­kens als Inspi­ra­ti­on für ihre Kri­mis. Die­se zeich­nen sich durch viel Lokal­ko­lo­rit und etwas Dia­lekt aus, sie sind aber nicht so blu­tig wie zum Bei­spiel die Schwe­den­kri­mis und leben von der Land­schaft und den Cha­rak­te­ren. Abge­run­det wer­den die Kri­mis jeweils durch typi­sche Rezep­te, denn auch die kuli­na­ri­schen Beson­der­hei­ten der Regi­on fin­den Berücksichtigung.

Der Ein­tritt zur Lesung ist frei; Spen­den wer­den erbeten.

Kurz­bio­gra­phie:

Jac­que­line Ree­se, geb. 1961 in Bot­trop, im Ruhr­ge­biet stu­dier­te eini­ge Jah­re in Irland und an den Uni­ver­si­tä­ten Dort­mund und Mün­ster die Fächer Kunst, Kunst­ge­schich­te, Ger­ma­ni­stik und Angli­stik. Sie ist als Leh­re­rin und Autorin tätig und lebt in NRW am Ran­de des Mün­ster­lan­des. Die Autorin setzt sich in ihren Tex­ten ins­be­son­de­re mit der mysti­schen Sei­te der Natur und der Bezie­hun­gen der Men­schen zu die­ser aus­ein­an­der. Als beson­ders inspi­rie­rend hat sie den Fran­ken­wald und die Umge­bung Kulm­bachs für sich ent­deckt, wohin sie sich zum Schrei­ben auf einen Bau­ern­hof in der Nähe von Main­leus zurückzieht.

Ob Bier­fest oder Ker­wa, ob Bier­gar­ten, Gast­stät­te oder Burg, jeden Ort nutzt die Autorin um die Men­schen und ihre Beson­der­hei­ten in der ober­frän­ki­schen Kul­tur­land­schaft zu beobachten.

Ein wei­te­res The­ma sind die zwi­schen­mensch­li­chen Bezie­hun­gen und die Tie­fen und Höhen der mensch­li­chen Exi­stenz. Die Autorin erhielt eine Rei­he von Aus­zeich­nun­gen und ist Mit­glied im frän­ki­schen Autoren­ver­band. Ihr erster Fran­ken­kri­mi Spitz­berch ist im Kri­my­thos Ver­lag Frank­furt im März 2012 erschie­nen. Ein zwei­ter Fran­ken­kri­mi eben­falls rund um Kom­mis­sar Lux aus Kulm­bach mit dem Titel Her­ren­stein erschien im Dezem­ber 2012. Des Wei­te­ren erschie­nen eine Rei­he von Kurz­ge­schich­ten und Lyrik in diver­sen Antho­lo­gien und im Rah­men von lite­ra­ri­schen Wettbewerben.

Ein drit­ter Fran­ken­kri­mi rund um Kom­mis­sar Lux wird im Herbst 2013 erscheinen.

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