Antritts­vor­le­sung des Bam­ber­ger Volks­wirt­schaft­lers Gui­do Hein­eck

Intel­li­genz und Per­sön­lich­keit aus öko­no­mi­scher Sicht

Men­schen unter­schei­den sich in ihren kogni­ti­ven Fähig­kei­ten sowie in ihrer Per­sön­lich­keit. Man­ches davon kann – im öko­no­mi­schen Sin­ne – pro­duk­tiv, also dien­lich, ande­res eher hin­der­lich sein. Doch ist Intel­li­genz allein aus­rei­chend, um eine erfolg­rei­che Kar­rie­re auf­bau­en und auf­recht­erhal­ten zu kön­nen? Wel­che Per­sön­lich­keits­merk­ma­le sind es, die mit Erfolg, Gesund­heit oder gar einem erfüll­ten Leben ein­her­ge­hen? Und woher kom­men über­haupt die­se Unter­schie­de?

Ein jün­ge­rer Teil­be­reich der Öko­no­mie wen­det sich die­sen Fra­gen zu und ver­bin­det dabei Ansät­ze und Erkennt­nis­se aus der Psy­cho­lo­gie mit Fra­gen und Metho­den der Öko­no­mie. Der Erkennt­nis­ge­winn die­ser For­schung ist von hoher bil­dungs- und sozi­al­po­li­ti­scher Rele­vanz. So bele­gen zahl­rei­che Ergeb­nis­se die­ser For­schung den lan­ge unter­schätz­ten Stel­len­wert früh­kind­li­cher Bil­dung und För­de­rung für die Gesell­schaft ins­ge­samt.

Prof. Dr. Gui­do Hein­eck gibt in sei­ner Antritts­vor­le­sung mit dem Titel “Kogni­ti­ve Kom­pe­ten­zen und Per­sön­lich­keit: Eine öko­no­mi­sche Per­spek­ti­ve” einen Über­blick über die­sen Teil­be­reich der öko­no­mi­schen For­schung. Der Vor­trag fin­det am Mitt­woch, den 3. Juli, um 19 Uhr in der Feld­kir­chen­stra­ße 21, Raum F21/01.37, statt.

Bio­gra­fie:
Gui­do Hein­eck stu­dier­te Volks­wirt­schafts­leh­re an der Otto-Fried­rich-Uni­ver­si­tät Bam­berg und der Uni­ver­si­tät Jyväs­ky­lä (Finn­land). Von 1998 bis 2003 war er wis­sen­schaft­li­cher Mit­ar­bei­ter an der Uni­ver­si­tät Bam­berg, wo 2004 die Pro­mo­ti­on erfolg­te. Von 2003 bis 2004 war er wis­sen­schaft­li­cher Mit­ar­bei­ter an der Lud­wig-Maxi­mi­li­ans-Uni­ver­si­tät Mün­chen, von 2004 bis 2005 am Öster­rei­chi­schen Insti­tut für Fami­li­en­for­schung in Wien. Von 2005 bis 2009 war er wis­sen­schaft­li­cher Assi­stent an der Fried­rich-Alex­an­der-Uni­ver­si­tät Erlan­gen-Nürn­berg, wo 2009 auch die Habi­li­ta­ti­on erfolg­te. Von 2009 bis 2011 war er Lei­ter des For­schungs­be­reichs “Bil­dungs- und Erwerbs­ver­läu­fe” am Insti­tut für Arbeits­markt- und Berufs­for­schung (IAB) in Nürn­berg. Seit 2011 ist er Inha­ber des Lehr­stuhls für Volks­wirt­schafts­leh­re, insb. Empi­ri­sche Mikro­öko­no­mik an der Otto-Fried­rich-Uni­ver­si­tät Bam­berg.

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