Uni­ver­si­tät Bay­reuth: #fol­lo­wa­n­ar­chi­ve – twit­tern Sie am 9. Juni zum Inter­na­tio­na­len Archiv­tag!

Am Sonn­tag, 9. Juni 2013, ist Inter­na­tio­na­ler Archiv­tag. Über den Hash­tag #fol­lo­wa­n­ar­chi­ve kann man dann welt­weit alle Nach­rich­ten emp­fan­gen, die an die­sem Tag im Fra­ge-Ant­wort-Spiel von Archi­va­rIn­nen gesen­det wer­den.

Man möch­te mei­nen, der Kalen­der sei an Feier‑, Fest- und Gedenk­ta­gen bereits voll genug. Doch das all­zu unschar­fe Bild, das die Mensch­heit von ihren Archi­ven hat, ver­an­lass­te die welt­wei­te Com­mu­ni­ty der Archi­va­rIn­nen, zusätz­lich noch den Inter­na­tio­na­len Archiv­tag ins Leben zu rufen und die­sen am 9. Juni eines jeden Jah­res zu bege­hen. Mit dem Inter­na­tio­na­len Archiv­tag ver­fol­gen die Archi­va­rIn­nen das Ziel, sich selbst und ihre Arbeit bekannt zu machen und dar­über hin­aus auch auf die archi­va­ri­schen Dienst­lei­stun­gen für die Bür­ge­rIn­nen hin­zu­wei­sen.

Ein­ge­führt wur­de der Fest­tag vom Inter­na­tio­na­len Archiv­rat erst vor sechs Jah­ren. „Wer den Inter­na­tio­na­len Archiv­tag bis­her noch nicht kann­te, der hat somit noch nicht all­zu viel von die­sem Event ver­passt“, meint Kar­sten Küh­nel, Uni­ver­si­täts­ar­chi­var der Uni­ver­si­tät Bay­reuth. „Aber unse­re welt­wei­ten Akti­vi­tä­ten kön­nen sich sehen las­sen: Archi­ve aus Mali, Sene­gal, Kon­go, Bru­nei und Japan neh­men am Inter­na­tio­na­len Archiv­tag eben­so teil wie sol­che aus ‚old Euro­pe‘.“

Seit 2011 gibt es zum Inter­na­tio­na­len Archiv­tag auch ein Twit­ter-Event. Am Sonn­tag, 9. Juni 2013, kön­nen dann Inter­es­sier­te mit Archi­va­rIn­nen aus aller Welt über den Hash­tag

#fol­lo­wa­n­ar­chi­ve

in Kon­takt tre­ten und ihre Fra­gen beant­wor­ten las­sen. Der Hash­tag steht dar­über hin­aus auch ganz­jäh­rig zur Ver­fü­gung. Die fol­lo­wa­n­ar­chi­ve-Initia­ti­ve unter­hält zusätz­lich einen Blog mit Hin­wei­sen auf aktu­el­le Infor­ma­tio­nen und Ver­an­stal­tun­gen aus den Archi­ven: http://​fol​lo​wa​n​ar​chi​ve​.blog​spot​.de/. fol­lo­wa­n­ar­chi­ve hat sich wei­ter­ent­wickelt und ist heu­te eine Platt­form für Archi­ve aus aller Welt. Jeder Tag kann daher nun Archiv­tag wer­den, Inter­net­nut­ze­rIn­nen ent­schei­den für sich einen Ter­min.

Die Bay­reu­ther staat­li­chen Archi­ve, das Lasten­aus­gleichs­ar­chiv sowie das Uni­ver­si­täts­ar­chiv, wer­den am 9. Juni 2013 zwar kei­ne eige­nen Ver­an­stal­tun­gen anbie­ten, möch­ten aber anläss­lich die­ses Tages auf ihre Bestän­de auf­merk­sam machen:
Das Archiv der Uni­ver­si­tät Bay­reuth hat sei­nen Sitz in der Bay­reu­ther Leu­sch­ner­stra­ße. Noch befin­det es sich im Auf­bau: Zur­zeit wird die Über­nah­me von Akten der ehe­ma­li­gen Leh­rer­bil­dungs­an­stalt und ihrer Nach­fol­ger zwi­schen 1895 und 1958 sowie der Unter­la­gen der Päd­ago­gi­schen Hoch­schu­le (1958–1975) vor­be­rei­tet. Von der 1975 gegrün­de­ten Uni­ver­si­tät sind der­zeit die Akten, die bis 1983 ent­stan­den sind, an das Archiv anbie­tungs­pflich­tig, aber auch jün­ge­re Akten kön­nen über­ge­ben wer­den. Ein ‚Doku­men­ta­ti­ons­pro­fil‘ wird künf­tig die Zusam­men­set­zung der Bestän­de bestim­men. „Wich­tig ist uns, dass sich dar­in nicht nur die Hand­lun­gen der Uni­ver­si­tät, son­dern auch deren Wir­kun­gen spie­geln. Des­halb sind wir auch an geeig­ne­ter Über­lie­fe­rung von exter­nen und pri­va­ten Nach­läs­sen inter­es­siert“, so Kar­sten Küh­nel vom Uni­ver­si­täts­ar­chiv.

Das Lasten­aus­gleichs­ar­chiv besteht seit 1988 und hat seit 1999 sei­nen Sitz im sog. Alten Kran­ken­haus. Es beher­bergt mehr als 39.000 Meter Unter­la­gen zum The­ma ‚Flucht und Ver­trei­bung der Deut­schen nach 1945‘. Dazu gehö­ren Ver­wal­tungs­ak­ten aus dem Lasten­aus­gleich, aber auch Augen­zeu­gen­be­rich­te, Ein­woh­ner­ver­zeich­nis­se und Per­so­nen­such­kar­tei­en. Kar­ten und Plä­ne sowie Foto­gra­fien ergän­zen die Bestän­de. Auf­grund der umfang­rei­chen per­so­nen­be­zo­ge­nen Daten sind die Archi­va­li­en nicht online recher­chier­bar. Anfra­gen nach Archiv­gut wer­den jedoch ger­ne beant­wor­tet. Auch ein Besuch ist jeder­zeit nach Anmel­dung mög­lich.

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