Bam­ber­ger SPD-Frak­ti­on will Fina­le auf dem Maxplatz

Die Bro­se Bas­kets ste­hen kurz davor, den Ein­zug ins Fina­le per­fekt zu machen und dem sechs­ten Meis­ter­ti­tel einen Schritt näher zu kom­men. Mit dem anhal­ten­den Erfolg flam­men auch wie­der die Dis­kus­sio­nen um die Live-Über­tra­gun­gen auf. Für die SPD-Stadt­rats­frak­ti­on steht fest: Die Final­spie­le der Bro­se Bas­kets gehö­ren auf den Max­platz. So sol­len auch in die­sem Jahr die Final­spie­le der Bro­se Bas­kets wie­der am gewohn­ten Ort über­tra­gen werden.

Nach der anhal­ten­den Kri­tik der CSU und der Frei­en Wäh­ler gegen die Public-Vie­w­ing- Ver­an­stal­tun­gen in der Innen­stadt spricht sich die Bam­ber­ger SPD-Frak­ti­on ganz klar für die­ses Ange­bot aus. „Der Max­platz ist für die SPD alter­na­tiv­los“, betont der SPD-Frak­ti­ons­vor­sit­zen­de Wolf­gang Metz­ner. Nach sei­ner Ein­schät­zung steht ganz Bam­berg in die­sen Tagen hin­ter sei­ner Bas­ket­ball-Mann­schaft. Die „Rote Wand“ aus Bam­berg mit den lei­den­schaft­li­chen Fans aus Freak City sind für die SPD Grund­la­ge für den über­ra­gen­den sport­li­chen Erfolg der Bam­ber­ger Mann­schaft. Die­se „Rote Wand“ auf dem Max­platz soll nach Vor­stel­lung der Bam­ber­ger SPD-Frak­ti­on auch bei den anste­hen­den Spie­len der Mann­schaft des­halb wie­der ent­spre­chen­de psy­cho­lo­gi­sche Rücken­de­ckung geben.

Die Bam­ber­ger SPD-Frak­ti­on geht nicht davon aus, dass es durch das Public Vie­w­ing zu grö­ße­ren Beschwer­den durch die Anwoh­ner kommt. „Die mög­li­chen Ver­an­stal­ter einer Bas­ket­ball-Live-Über­tra­gung haben in den letz­ten Jah­ren ein­drucks­voll unter Beweis gestellt, dass sie in der Lage sind sowohl den Ansprü­chen einer erfolg­rei­chen Groß­ver­an­stal­tung als auch den Schutz­be­dürf­nis­sen der Anwoh­ner zu genü­gen“, so Metz­ner. Bereits bei den letz­ten Über­tra­gun­gen auf dem Max­platz wur­de im Vor­feld der Ver­an­stal­tung mit den Anwoh­nern das Gespräch gesucht. „Die Umfra­gen von Medi­en­grup­pe Ober­fran­ken, Wobla und Radio Bam­berg haben ein­deu­tig bewie­sen, dass eine über­wäl­ti­gen­de Anzahl der Men­schen in Bam­berg eine Ver­le­gung oder gar Strei­chung der Public-Vie­w­ing-Ver­an­stal­tun­gen ablehnt. Das Ergeb­nis der reprä­sen­ta­ti­ven Umfra­gen ver­steht die SPD-Frak­ti­on als kla­ren Auf­trag der Bevöl­ke­rung, sich auch zukünf­tig für den Erhalt aller Innen­stadt­ver­an­stal­tun­gen ein­zu­set­zen“, betont Wolf­gang Metzner.