Bay­reuth: Bah­man Nir­um­and liest aus sei­nem Buch „Men­schen­rech­te als Alibi“

Don­ners­tag, 06.06.2013, um 19.30 Uhr in den Räu­men der Evan­ge­li­schen Stu­den­ten­ge­mein­de, Richard-Wag­ner Str. 24, Bayreuth

Bahman Nirumand

Bah­man Nirumand

Bah­man Nir­um­and ist ein west-öst­li­cher Zeit­zeu­ge, behei­ma­tet zwi­schen zwei Wel­ten. In Tehe­ran gebo­ren, kam er mit 14 Jah­ren nach Deutsch­land. Nach dem Stu­di­um kehr­te er in den Iran zurück und schloss sich dem Kampf gegen das Schah­re­gime an. 1965 floh er nach Ber­lin und enga­gier­te sich dort in der Aus­lands­op­po­si­ti­on. Mit Aus­bruch der Revo­lu­ti­on zog es ihn wie­der nach Tehe­ran. Heu­te lebt er als Autor in Berlin.

In sei­nem neu­en Buch „Men­schen­rech­te als Ali­bi. Die Nah­ost­po­li­tik des Wes­tens muss glaub­wür­dig wer­den“ for­dert er Euro­pa und USA auf, die Nah­ost­po­li­tik viel stär­ker an den eige­nen Wer­ten aus­zu­rich­ten. Er pran­gert den Wider­spruch zwi­schen mora­li­schen Bekun­dun­gen und dem tat­säch­li­chen Han­deln des Wes­tens an, das dem Pri­mat der Real­po­li­tik unter­lie­ge und ist über­zeugt: Erst wenn der Wes­ten kon­se­quent jene Kräf­te unter­stützt, die sich für Demo­kra­tie ein­set­zen, kann er zur Sta­bi­li­sie­rung der Regi­on beitragen.