Johan­ni­ter: Blau­licht­emp­fang für die baye­ri­schen Ein­satz­kräf­te in Oberfranken

Innen­staats­se­kre­tär Ger­hard Eck über­gibt 29 Einsatzfahrzeuge

Jürgen von Keßinger, ehrenamtlicher Vorstand Johanniter-Unfall Hilfe e.V. Regionalverband Oberfranken, Innenstaatssekretär Gerhard Eck und Innenminister Joachim Herrmann (Mitte) mit acht ehrenamtlichen Einsatzkräften aus Ober- und Mittelfranken. Foto: Bayer. St.m. d. Innern

Jür­gen von Keß­in­ger, ehren­amt­li­cher Vor­stand Johan­ni­ter-Unfall Hil­fe e.V. Regio­nal­ver­band Ober­fran­ken, Innen­staats­se­kre­tär Ger­hard Eck und Innen­mi­ni­ster Joa­chim Herr­mann (m) mit acht ehren­amt­li­chen Ein­satz­kräf­ten aus Ober- und Mit­tel­fran­ken. Foto: Bay­er. St.m. d. Innern

Innen­staats­se­kre­tär Ger­hard Eck über­gab am ver­gan­ge­nen Wochen­en­de gemein­sam mit Bun­des­in­nen­mi­ni­ster Dr. Hans-Peter Fried­rich in Bad Berneck 29 neue Ein­satz­fahr­zeu­ge des Kata­stro­phen­schut­zes (Gerä­te­wa­gen Sani­tät) an die Besat­zun­gen des Baye­ri­schen Roten Kreu­zes (BRK), des Mal­te­ser Hilfs­dien­stes (MHD), der Johan­ni­ter Unfall-Hil­fe (JUH) und des Arbei­ter-Sama­ri­ter-Bun­des (ASB) aus ganz Bayern.

“Mit einem Volu­men von über 3 Mil­lio­nen Euro ist das die größ­te baye­ri­sche Ein­zel­in­ve­sti­ti­on im Kata­stro­phen­schutz der letz­ten Jahr­zehn­te”, so der Innen­staats­se­kre­tär. “Damit machen wir deut­lich: Wir wol­len die hohen baye­ri­schen Sicher­heits­stan­dards hal­ten und wei­ter aus­bau­en.” Die Gerä­te­wa­gen garan­tie­ren beson­ders bei einer gro­ßen Anzahl von Ver­letz­ten effi­zi­en­te Hil­fe. Sie ermög­li­chen die Erst­ver­sor­gung von Schwer­ver­letz­ten vor einer Trans­port­mög­lich­keit in ein Kran­ken­haus. Bay­ern hat 22 und der Bund wei­te­re sie­ben Fahr­zeu­ge finan­ziert. Eines der Fahr­zeu­ge haben die Johan­ni­ter in Emp­fang genommen.

Dank für gro­ßes Enga­ge­ment für die Sicherheit

Neben Poli­zei und Feu­er­weh­ren konn­te Eck bei dem Emp­fang auch Ver­tre­ter der Hilfs­or­ga­ni­sa­tio­nen ins­be­son­de­re der Johan­ni­ter aus Ober­fran­ken begrü­ßen. Ger­hard Eck: “Ich dan­ke allen, die sich tag­täg­lich mit gro­ßem Enga­ge­ment um die Sicher­heit, den Schutz und die Hil­fe für unse­re Bür­ge­rin­nen und Bür­ger kümmern.”

Ehren­amt tra­gen­de Säu­le für Sicher­heit in Oberfranken

Im Bereich der nicht poli­zei­li­chen Gefah­ren­ab­wehr haben die Feu­er­weh­ren, die frei­wil­li­gen Hilfs­or­ga­ni­sa­tio­nen und das THW einen wesent­li­chen Anteil an den hohen Sicher­heits­stan­dards in Ober­fran­ken. Dabei ist das Ehren­amt eine tra­gen­de Säu­le. Von den rund 470.000 Ein­satz­kräf­ten bei Feu­er­weh­ren, Hilfs­or­ga­ni­sa­tio­nen und THW in Bay­ern enga­gie­ren sich 450.000 ehren­amt­lich. Innen­staats­se­kre­tär Eck: “Die Staats­re­gie­rung setzt des­halb alles dar­an, die­ses enor­me Ein­satz­po­ten­ti­al zu erhal­ten und noch wei­ter aus­zu­bau­en. Dazu gehört es, die Bedeu­tung des Ehren­amts in der Öffent­lich­keit her­vor­zu­he­ben. Und wir schaf­fen best­mög­li­che Rah­men­be­din­gun­gen und sor­gen für eine opti­ma­le Aus­stat­tung der ehren­amt­lich Tätigen.”

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