Cel­lo-Aka­de­mie Herolds­bach: Tag der offe­nen Türe und Kammerkonzert

Symbolbild Bildung
Elena Ivanova-Ebert

Ele­na Ivanova-Ebert

Die Frän­ki­sche Cel­lo-Aka­de­mie lädt am Sams­tag, den 20. April von 13.00 bis 16.00 Uhr zu einem „Tag der offe­nen Türe“ in die neu­en Räum­lich­kei­ten in der Ring­stra­ße 6 ein. Jeder, der das Musik­in­stru­ment erler­nen möch­te, ist herz­lich ein­ge­la­den sich an die­sem Tag zu infor­mie­ren. Die Frän­ki­sche Cel­lo-Aka­de­mie unter der Lei­tung von Ele­na Iva­no­va-Ebert hat seit 2010 ihren Sitz in der Groß­ge­mein­de Heroldsbach.

Iva­no­va-Ebert selbst zog jung von Sibi­ri­en nach Peters­burg zum Diplom-Stu­di­um und erwarb dort erfolg­reich ihren Abschluss am renom­mier­ten Rims­kij-Kors­sa­kow-Kon­ser­va­to­ri­um. Nach Wan­der­jah­ren als Päd­ago­gin, Soli­stin und Orche­ster­mu­si­ke­rin vom Schwar­zen Meer bis zur Ost­see nahm sie Ans­ger Lund-Chri­sti­an­sen für ein Jahr als Mei­ster­schü­le­rin in Kopen­ha­gen ab. Danach leg­te sie bei Gert von Bülow an der Rostocker Musik­hoch­schu­le mit Aus­zeich­nung ihr Kon­zert­ex­amen II ab und blieb dort mit Lehr­auf­trag an der Hoch­schu­le. 2010 grün­de­te sie die Frän­ki­sche Cel­lo­aka­de­mie in Herolds­bach und ist neben ihrem päd­ago­gi­schen Enga­ge­ment als Soli­stin und Kam­mer­mu­si­ke­rin tätig.

Ein sol­ches Kam­mer­kon­zert High­light gibt es am 27. April um 19.30 Uhr zu hören. Dann näm­lich spielt das Trio Anco­ra Wer­ke von Franz Schu­bert (1797 bis 1828). Neben Ele­na Iva­no­va-Ebert wer­den dann Hee­jung Kim aus Süd-Korea (Klavier/​hauptamtliche Dozen­tin an Hoch­schu­le für Musik in Nürn­berg) und Vio­li­ni­stin und Pia­ni­stin Dia­na Zoh­r­a­by­an (Zwei­te Kon­zert­mei­ste­rin des Phil­har­mo­ni­schen Orche­sters am Lan­des­thea­ter Coburg) zu hören sein. Nach­dem die Platz­ka­pa­zi­tä­ten im neu­en, schmucken klei­nen Kon­zert­saal auf 50 Per­so­nen begrenzt sind, müs­sen die Ein­tritts­kar­ten zum Preis von 20 Euro für Erwach­se­ne und acht Euro für Kin­der vor­ab tele­fo­nisch unter 09190/9940955 reser­viert werden.