Bro­se Bas­kets: 93:98-Niederlage bei den Tele­kom Bas­kets Bonn

Die Bro­se Bas­kets müs­sen bei den Tele­kom Bas­kets Bonn ihre sech­ste Sai­son­nie­der­la­ge in der Beko BBL hin­neh­men. Mit 93:98 ver­lo­ren die Bam­ber­ger ohne Zir­bes, Walsh und Golds­ber­ry am Sonn­tag­nach­mit­tag im Tele­kom Dome. Zwar trug sich Phil­ipp Neu­mann mit einem Dou­ble-Dou­ble aus 19 Punk­ten und 11 Rebounds in die Sta­ti­stik ein, sei­ne Lei­stung reich­te aber nicht aus, um die Bon­ner Offen­si­ve in den Griff zu bekom­men. Vor allem Kyle Weems lief wäh­rend der Par­tie heiß und erziel­te ins­ge­samt 24 Punk­te. Bester Bam­ber­ger Wer­fer war ein­mal mehr Anton Gavel mit 21 Punk­ten. Zwar ging das Rebound­du­ell deut­lich an die Bro­se Bas­kets (35:26), 14 Tur­no­ver waren bei nur sechs von Bonn aller­dings eine schwe­re Hypothek.

Zwar waren die Gäste gut in die Par­tie gestar­tet und führ­ten nach einer Minu­te durch Neu­mann mit 4:0. Weems für Drei brach­te Bonn erst­mals in Füh­rung, die auch bis zum Ende des ersten Vier­tels Bestand hat­te. 25:21 führ­ten die Tele­kom Bas­kets zu die­sem Zeitpunkt.

Zu Beginn des zwei­ten Spiel­ab­schnitts bau­ten sie die­se wei­ter – bis auf sie­ben Punk­te aus, ehe wie­der Neu­mann und dann Ren­froe per Drei­er auf 31:29 aus Sicht der Gast­ge­ber ver­kür­zen konn­ten. Ren­froe war es auch, der mit zwei erfolg­rei­chen Frei­wür­fen den Aus­gleich her­stel­len konn­te, das Momen­tum blieb jedoch bei den Bon­ner Bas­kets, die ihre Füh­rung wie­der auf bis zu fünf Punk­te aus­bau­en konn­ten. Erneut war es Ren­froe, der ver­kürz­te, ein Drei­er von Man­gold mit dem Halb­zeit­buz­zer brach­te jedoch wie­der fünf Punk­te zwi­schen die Teams, die damit beim Zwi­schen­stand von 45:40 aus Sicht der Gast­ge­ber in die Kabi­ne gingen.

Zum Start in die zwei­te Hälf­te wur­de das Spiel wie­der ganz knapp, Neu­mann erziel­te von der Linie nach 3:30 Minu­ten den Aus­gleich (50:50). Nach­bar mit dem AND1 zur Bam­ber­ger Füh­rung, die aller­dings nicht lan­ge Bestand haben soll­te, nach eini­gen Füh­rungs­wech­seln gelang es den Bro­se Bas­kets dann aber, sich mehr­mals auf bis zu vier Punk­te abzu­set­zen. Dann zeig­te Bonn jedoch den deut­lich grö­ße­ren Sie­ges­wil­len und dreht die Par­tie wie­der. 25 Sekun­den vor Schluss des drit­ten Vier­tels brach­te Jared Jor­dan sein Team per Drei­er 69:66 in Führung.

Im ent­schei­den­den letz­ten Spiel­ab­schnitt bau­ten die Gast­ge­ber ihre Füh­rung dann zügig auf acht Punk­te aus, ehe Gavel mit dem AND1 wie­der auf 2 Punk­te Rück­stand ver­kür­zen konn­te. 5:22 Minu­ten vor dem Ende war der Bam­ber­ger Rück­stand dann aber erst­mals zwei­stel­lig. 2:56 Minu­ten vor der Schluss­si­re­ne traf Jor­dan zur höch­sten Bon­ner Füh­rung der Par­tie (92:79). Den Bro­se Bas­kets blieb nur noch die Hoff­nung, durch Fouls die Uhr zu stop­pen und die Gast­ge­ber zu Feh­lern an der Frei­wurf­li­nie zu zwin­gen. Bis auf fünf Punk­te brach­te die­se Stra­te­gie die Bam­ber­ger wie­der her­an. Vei­ka­las stell­te aller­dings neun Sekun­den vor Ende den End­stand her. Statt zu punk­ten, ver­lor Bam­berg den Ball an Jor­dan, der die Uhr run­ter­spie­len konn­te, Weems ‚ letz­ter Wurf traf den Korb nicht mehr.

Wei­ter geht es für die Bro­se Bas­kets nun am Mitt­woch mit einem Heim­spiel gegen Vize-Mei­ster ratio­pharm ulm. Jump ist um 20 Uhr.

Sta­ti­stik:

Tele­kom Bas­kets Bonn: McCray 6, Ens­min­ger 8, Vei­ka­las 19, Man­gold 6, Thü­lig 2, Jor­dan 12, Weems 24, Koch dnp, McLean 19, Wohlf­arth-Bot­ter­mann 2.

Bro­se Bas­kets: Golds­ber­ry dnp, Nach­bar 13, Tad­da, Schmidt dnp, Neu­mann 19, Ford 11, Ren­froe 11, Jacob­sen 10, Gavel 21, Zir­bes dnp, Ogil­vy 8.