Umwelt­staats­se­kre­tä­rin Mela­nie Huml: Ver­trau­ens­schutz im EEG gewährleisten

Bam­bergs Land­tags­ab­ge­ord­ne­te Umwelt­staats­se­kre­tä­rin Mela­nie Huml (CSU) begrüßt den Dring­lich­keits­an­trag der CSU-Frak­ti­on im Baye­ri­schen Land­tag zum Erneu­er­ba­re-Ener­gien-Gesetz (EEG). Es sei wich­tig, sich auf Bun­des­ebe­ne dafür ein­zu­set­zen, dass die Ver­gü­tung für bestehen­de Bio­gas­an­la­gen beim EEG nicht ange­ta­stet wer­de, so Huml. „Der Ver­trau­ens­schutz für die Bestands­an­la­gen muss gewähr­lei­stet wer­den“, betont die Umwelt­staats­se­kre­tä­rin. Dies gel­te ins­be­son­de­re für den Güllebo­nus für Bio­gas­an­la­gen der Bau­jah­re 2004 bis 2008 sowie für den soge­nann­ten EEG-Soli.

„Schutz des Eigen­tums und Ver­trau­en in die Ent­schei­dun­gen des Staa­tes – dies sind Wer­te, die bei der CSU in guten Hän­den sind und Bestand haben! Des­we­gen ist der Ver­trau­ens­schutz für Eigen­tü­mer bzw. Betrei­ber von Bio­gas­an­la­gen für uns von ele­men­ta­rer Bedeu­tung“, erklär­te Umwelt­staats­se­kre­tä­rin Huml. „Die Baye­ri­sche Staats­re­gie­rung und die CSU leh­nen jeden rück­wir­ken­den Ein­griff in die Ver­gü­tung ab.“

Auch eine Strei­chung des Güllebo­nus für Anla­gen, die zwi­schen 2004 und 2008 ans Netz gegan­gen sind, sei daher nicht akzep­ta­bel. Die CSU will sich auf allen poli­ti­schen Ebe­nen mit Nach­druck dafür ein­set­zen, dass sich die Eigen­tü­mer bzw. Betrei­ber von Bio­gas­an­la­gen wei­ter­hin auf den Staat ver­las­sen kön­nen. Der Güllebo­nus wur­de ein­ge­führt, um klei­ne­re Anla­gen in ihrer Wirt­schaft­lich­keit zu stär­ken und Gül­le, wel­che sonst oft ener­ge­tisch unge­nutzt auf den Fel­dern lan­de­te, für die Bio­ga­ser­zeu­gung inter­es­san­ter zu machen. Dane­ben konn­te man dadurch auch den Bedarf an nach­wach­sen­den Roh­stof­fen redu­zie­ren und die Flä­chen­kon­kur­renz entschärfen.