Chor „Gre­go­ria­nika“ in der Sophi­en­höh­le bei Burg Rabenstein

Chor "Gregorianika"

Chor „Gre­go­ria­nika“

Eine mysti­sche Stim­mung liegt in der Luft. Vor dem Publi­kum ste­hen 7 Män­ner in schlich­ten Mönchs­kut­ten, die Gesich­ter noch unter den Kapu­zen ver­bor­gen. Ledig­lich das Rascheln der Gewän­der ist zu hören. Als der Chor zu sin­gen beginnt, fühlt man sich unwei­ger­lich zurück­ver­setzt ins Mit­tel­al­ter. Gewal­tig und kraft­voll erklin­gen die Stim­men und ver­ur­sa­chen Gän­se­haut bei den Zuhörern.

Geprägt durch die tie­fe Spi­ri­tua­li­tät und den makel­lo­sen Gesang zeigt der Chor, dass die klas­si­sche Gre­go­ria­nik bis heu­te nichts an sei­ner Fas­zi­na­ti­on ver­lo­ren hat. Mit sei­nen Eigen­kom­po­si­tio­nen, die das Klas­si­sche mit dem Moder­nen ver­knüp­fen, beschert das Ensem­ble dem Publi­kum eine spi­ri­tu­el­le Rei­se, Besin­nung und einen tie­fen Blick in die eige­ne Seele.

Der atem­be­rau­bend rei­ne Gesang wird durch die außer­ge­wöhn­li­che Aku­stik in Kir­chen, Höh­len und Klö­stern beson­ders hervorgehoben.

In unse­rer schnelllebi­gen Zeit schenkt GRE­GO­RIA­NIKA einen Moment zum Innehalten.

CRE­DO-TOUR 2013

Mit den Pro­gram­men „ORA ET LABO­RA“ und „TRI­LO­GY“ erreich­te der Chor in bis­her mehr als 400 Kon­zer­ten vie­le tau­send Besucher.

Auch im aktu­el­len Live-Pro­gramm gelingt der stil­prä­gen­de Brücken­schlag vom Mit­tel­al­ter in die Gegen­wart, wenn der Chor sei­ne ein­zig­ar­ti­ge Wand­lungs­fä­hig­keit unter Beweis stellt. Von klas­si­schen Cho­rä­len, dem berüh­ren­den „Ameno“- bis hin zu den belieb­ten eige­nen Kom­po­si­tio­nen: Die Künst­ler ver­zau­bern mit enor­mer Stimm­ge­walt, einem atem­be­rau­bend rei­nen Gesang und über­ra­schen mit neu­en Bei­trä­gen, die bis­her so nicht zu hören waren …

DER CHOR

Im Jahr 2002 fan­den sich am Kon­ser­va­to­ri­um von Lwiw in der Ukrai­ne sie­ben Män­ner zusam­men, um sich einer gemein­sa­men Lei­den­schaft zu wid­men: gre­go­ria­ni­schem Chor­ge­sang. Die­ser stellt im Ursprung das gesun­ge­ne Wort Got­tes als ein­stim­mi­gen lit­ur­gi­schen Gesang der römisch-katho­li­schen Kir­che in latei­ni­scher Spra­che dar.

Nach­dem das Pro­gramm des Cho­res anfäng­lich aus rei­ner Gre­go­ria­nik des frü­hen Mit­tel­al­ters bestand, voll­zog sich schon bald eine musi­ka­li­sche Ent­wick­lung, die Gre­go­ria­nika heu­te so ein­zig­ar­tig macht. Neben typi­schen ein­stim­mi­gen Cho­rä­len wur­de das Pro­gramm um mehr­stim­mi­ge Stücke erwei­tert, wel­che die Prä­zi­si­on und Stimm­ge­walt des Cho­res ein­drucks­voll dokumentieren.

Der stil­prä­gen­de Brücken­schlag vom Mit­tel­al­ter in die Gegen­wart gelingt dem Chor mit der Dar­bie­tung eige­ner Kom­po­si­tio­nen. Die­se zei­gen wie Gre­go­ria­nik heu­te klin­gen kann – authen­tisch und modern.

Kon­zert­da­ten

  • Datum: Frei­tag, 17. Mai 2013
  • Beginn: 17:00 Uhr sowie 20 Uhr
  • Ort: Sophi­en­höh­le Burg Raben­stein, Ahorntal
  • Kar­ten­prei­se: 19,- € Vor­ver­kauf / Abendkasse
  • Kar­ten­vor­ver­kauf: Burg Raben­stein, Ahorn­tal, Tel: 09202–9700440