MdB Kör­ber: „Mei­len­stein für Rettungsdienste“

Das Berufs­bild des Not­fall­sa­ni­tä­ters wur­de mit einem im Bun­des­tag ver­ab­schie­de­ten Not­fall­sa­ni­tär­ge­setz auf­ge­wer­tet, wie der loka­le FDP-Bun­des­tags­ab­ge­ord­ne­te Seba­sti­an Kör­ber berichtet.

„Künf­tig wird die Aus­bil­dungs­dau­er von zwei auf drei Jah­ren ver­län­gert und die Aus­zu­bil­den­den erhal­ten eine Ver­gü­tung. Bis­her muss­ten sie ihre Aus­bil­dung selbst finan­zie­ren.“, unter­streicht Kör­ber die Verbesserungen.

Das Aus­bil­dungs­ziel wur­de mit die­ser Auf­wer­tung auf die moder­nen Anfor­de­run­gen an den Ret­tungs­dienst ange­passt. „Das hilft vor allem den Not­fall­pa­ti­en­ten, die nun am Umfall­ort bis zum Ein­tref­fen des Not­arz­tes von fun­dier­ter aus­ge­bil­de­tem Per­so­nal im Ret­tungs­dienst betreut wer­den“, so Kör­ber weiter.

Zudem wird mit dem ver­ab­schie­de­ten Gesetz eine recht­li­che Grau­zo­ne in der Not­fall­ver­sor­gung besei­tigt, indem die Not­fall­kom­pe­tenz zur Regel­kom­pe­tenz wird. Damit soll Rechts­si­cher­heit bei den Not­fall­sa­ni­tä­tern geschaf­fen und die Ver­sor­gung des Pati­en­ten bis zum Ein­tref­fen des Not­arz­tes ver­bes­sern werden.