CSU-Orts­ver­band Kir­cheh­ren­bach: Orts­haupt­ver­samm­lung mit Neu­wah­len und Ehrung

MdL Eduard Nöth, Werner Löblein, Kreisvorsitzender Benedikt Graf Bentzel, Ortsvorsitzender Michael Knörlein

MdL Edu­ard Nöth, Wer­ner Löb­lein, Kreis­vor­sit­zen­der Bene­dikt Graf Bent­zel, Orts­vor­sit­zen­der Micha­el Knörlein

Kei­ne Über­ra­schun­gen gab es bei der Orts­haupt­ver­samm­lung mit Neu­wah­len des CSU-Orts­ver­bands Kir­cheh­ren­bach unter der Lei­tung des Wahl­vor­stan­des Bene­dikt Graf Bent­zel und MdL Edu­ard Nöth. Alter und neu­er Vor­sit­zen­der ist Micha­el Knör­lein, dem die Mit­glie­der ein­stim­mig wie­der ihr Ver­trau­en aus­ge­spro­chen haben. Für sein vor­bild­li­ches Enga­ge­ment in den letz­ten Jah­ren dank­te sei­ne Stell­ver­tre­te­rin Maria Geb­hard. Eben­falls beim Bewähr­ten blieb es bei den drei stell­ver­tre­ten­den Orts­vor­sit­zen­den, näm­lich Maria Geb­hard, Johan­nes Pie­ger und Johan­nes Schnit­z­er­lein, die eben­falls 100 % der Stim­men erhiel­ten. Das Amt des Schrift­füh­rers wird wie bis­her durch Edu­ard Herr­mann beklei­det, Schatz­mei­ster ist nach wie vor Dr. Johan­nes Bail. Die Kas­sen wer­den zukünf­tig von Mar­tin Traut­ner (wie bis­her) und Mat­thä­us Bail (neu im Amt) geprüft. Den Vor­stand kom­plet­tie­ren Micha­el Mül­ler, Wer­ner Löb­lein, Ker­stin Nest­ro­jil, Hans Gal­ster und Fabi­an Spon­sel als Bei­sit­zer. Als Dele­gier­te in die Kreis­ver­tre­ter­ver­samm­lung ent­sen­det Kir­cheh­ren­bach dem­nächst Micha­el Knör­lein, Johan­nes Schnit­z­er­lein, Dr. Johan­nes Bail, Johan­nes Pie­ger, Mar­kus Schnit­z­er­lein und Alfons Gal­ster; als Ersatz­de­le­gier­te Chri­sto­pher Kol­beck, Fabi­an Spon­sel, Micha­el Mül­ler, Bir­git Knör­lein, Maria Geb­hard und Ker­stin Nestrojil.

In sei­nem Arbeits­be­richt seit der letz­ten Orts­haupt­ver­samm­lung ging Micha­el Knör­lein kurz auf die jüng­sten Akti­vi­tä­ten sei­nes Orts­ver­ban­des ein, ehe er die aktu­el­le Situa­ti­on im Gemein­de­rat schil­der­te. Hier­bei ruft Knör­lein die in den ver­gan­ge­nen Jah­ren ins Leben geru­fe­nen Pro­jek­te wie Neu­bau Feu­er­wehr­haus, Fried­hofs­er­wei­te­rung oder Gene­ral­sa­nie­rung des Kin­der­gar­tens ins Gedächt­nis. Die CSU-Gemein­de­rats­frak­ti­on war sich in die­sen Sachen ihrer Ver­ant­wor­tung bewusst und han­del­te als stärk­ste Frak­ti­on stets im Sin­ne und zum Woh­le der Kir­cheh­ren­ba­cher Bür­ger, auch wenn eine ande­re klei­ne­re Frak­ti­on mit gera­de mal 6 Sit­zen dies ger­ne für sich als Erfolg pro­kla­mie­ren möch­te. Auch zukünf­tig wird die Kir­cheh­ren­ba­cher CSU ganz nah beim Bür­ger deren Wün­sche und Anre­gun­gen auf­neh­men, Lösun­gen suchen und die­se im Gemein­de­rat durchsetzen.

Anschlie­ßend wur­de mit Urkun­de Herr Wer­ner Löb­lein für 10 Jah­re CSU-Mit­glied­schaft geehrt (sie­he Bild).

Mit Gruß­wort des Kreis­vor­sit­zen­den Bene­dikt Graf Bent­zel stellt sich die­ser als neu­er Kreis­vor­sit­zen­der dem Orts­ver­band Kir­cheh­ren­bach vor und gibt die Zie­le für die Wahl­jah­re 2013 und 2014 vor: Der Land­rat muss wie­der aus den Rei­hen der CSU kom­men und bei den Land­tags­wah­len muss die CSU als kla­rer Sie­ger her­vor­ge­hen, damit ein allei­ni­ges Regie­ren wie­der mög­lich ist. Für die­se Zie­le müs­se alles Mög­li­che mobi­li­siert werden.

Im Gruß­wort des MdL Edu­ard Nöth bedankt sich die­ser als erstes für den nim­mer­mü­den Ein­satz von Micha­el Knör­lein und sei­nem Orts­ver­band, der – wie die Neu­wah­len gezeigt haben – geschlos­sen zusam­men­steht. 2013, so Nöth, steht natür­lich ganz im Zei­chen der Land­tags- und Bun­des­tags­wah­len im Herbst. Bei den Land­tags­wah­len muss ein mög­lichst gutes Ergeb­nis erzielt wer­den. Aber die abso­lu­te Mehr­heit als Ziel aus­zu­ge­ben, wäre ver­mes­sen und dür­fe so nicht aus­ge­spro­chen wer­den. In erster Linie müs­se es ver­mie­den wer­den eine ande­re Koali­ti­on als mit der FDP ein­ge­hen zu müs­sen. Eine Koali­ti­on mit „Farb­lo­sen“ wäre wohl der „Worst-Case“.

Zur Lan­des­po­li­tik äußer­te sich Nöth im Hin­blick auf die Abschaf­fung der Stu­di­en­ge­büh­ren nur so weit, dass dies eine teu­re Geschich­te für den Frei­staat war: Rund 180 Mio. € wer­den nun­mehr jähr­lich feh­len. Bezüg­lich der Kla­ge Bay­erns zum Län­der­fi­nanz­aus­gleich teilt Nöth mit, dass die Vor­aus­set­zun­gen nun­mehr vor­lie­gen und eine Ent­schei­dung bis 2019 erhofft wird. In Zah­len: Bay­ern muss für sei­nen Haus­halt 2013/14 acht Mil­li­ar­den € für den Län­der­fi­nanz­aus­gleich ein­stel­len, die letzt­end­lich von den baye­ri­schen Steu­er­zah­lern zu erwirt­schaf­ten sind. Ziel der Lan­des­re­gie­rung ist nach wie vor Bay­erns Schul­den­frei­heit bis 2030. Bezüg­lich der För­de­rung von Bil­dung und Aus­bil­dung infor­miert Nöth, dass das Bil­dungs­fi­nan­zie­rungs­ge­setz mit Inve­sti­tio­nen in Höhe von 125 Mio. € auf dem Weg ist.

Zum The­ma Wind­kraft ver­tritt Nöth die Mei­nung, dass Bay­ern und Fran­ken ein Land der Natur blei­ben muss. Des­halb sei das The­ma Wind­kraft mit Maß und Ziel zu ver­fol­gen. Ein Min­dest­ab­stand zur Wohn­be­bau­ung von wenig­stens 2 Kilo­me­tern soll­te bei der Errich­tung gewahrt bleiben.

Der Sta­tus Quo in Sachen Ost­span­ge ist, dass in 2015 ent­schie­den wird, ob die­se Maß­nah­me in den vor­dring­li­chen Bedarf kommt. Dann erst begin­nen Detail­pla­nun­gen. Aber eine Anmel­dung hier­für ist noch in die­sem Jahr zu erbrin­gen, so Nöth. Eine Bür­ger­initia­ti­ve zum der­zei­ti­gen Zeit­punkt, wie jetzt vom Bund Natur­schutz, respek­ti­ve von Herrn Kat­ten­beck, initi­iert, ist völ­lig fehl am Platz und erstickt ver­nünf­ti­ge ein­hel­li­ge Lösun­gen schon im Ansatz.

Die wirt­schaft­li­che Schief­la­ge des Kli­ni­kums Eber­mann­stadt müs­se unbe­dingt kor­ri­giert wer­den, even­tu­ell durch Koope­ra­ti­on mit ande­ren Kliniken.