Igen­s­dor­fer Ein­bre­cher hat­ten es auf Schmuck und Bares abgesehen

Symbolbild Polizei

IGEN­S­DORF, LKR. FORCH­HEIM. In der Zeit von Don­ners­tag­abend bis Sams­tag­nach­mit­tag bra­chen Unbe­kann­te in zwei Wohn­häu­ser ein. Die Täter ent­ka­men mit Schmuck und Bargeld.

Die Bewoh­ner waren nicht daheim, als sich die Ein­bre­cher gewalt­sam zu den Häu­sern im Unte­ren Kirch­weg und Die Gwän­den gewalt­sam Zutritt ver­schaff­ten. In den Zim­mern durch­wühl­ten sie sämt­li­che Behält­nis­se, fan­den Schmuck und Bar­geld im Wert eines hohen vier­stel­li­gen Euro­be­tra­ges und ver­schwan­den in Windeseile.

Die Kri­po Bam­berg hat die Ermitt­lun­gen auf­ge­nom­men und bit­tet um Hinweise:

  • Wer hat in der Zeit von Don­ners­tag­abend und Sams­tag­nach­mit­tag Wahr­neh­mun­gen im Bereich des Unte­ren Kirch­we­ges und Die Gwän­den gemacht?
  • Wem sind dort ver­däch­ti­ge Per­so­nen und / oder Fahr­zeu­ge aufgefallen?
  • Wer kann sonst Anga­ben machen, die im Zusam­men­hang mit den Ein­brü­chen ste­hen könnten?

Hin­wei­se nimmt die Kri­po Bam­berg unter Tel. 0951/9129–491 entgegen.

Gera­de in den Herbst- und Win­ter­mo­na­ten nut­zen Ein­bre­cher die früh ein­set­zen­de Dämmerung/​Dunkelheit und die Abwe­sen­heit der Woh­nungs­in­ha­ber zu Ein­brü­chen. Ihre bevor­zug­ten Zie­le sind Ein­fa­mi­li­en­häu­ser und Erd­ge­schoss­woh­nun­gen. Die Täter klä­ren vor­her ab, ob sich jemand in den Gebäu­den auf­hält und ver­schaf­fen sich meist über Ter­ras­sen- oder Bal­kon­tü­ren gewalt­sam Zugang zu den Räumlichkeiten.

Die Poli­zei rät daher:

  • Schlie­ßen Sie bei jedem Ver­las­sen alle Fen­ster und Türen. Ver­mei­den Sie Kipp­stel­lun­gen und zie­hen Sie Kel­ler- und Haus­tü­ren nicht nur ins Schloss, son­dern ver­rie­geln Sie die Türen.
  • Sor­gen Sie bei län­ge­rer Abwe­sen­heit für die Lee­rung Ihres Brief­ka­stens. Für vie­le Ein­bre­cher ist der über­füll­te Brief­ka­sten ein Indiz für eine „leer­ste­hen­de“ Wohnung.
  • Ver­mei­den Sie es auf Ihrem Anruf­be­ant­wor­ter Abwe­sen­heits­zei­ten zu benen­nen. Hin­wei­se auf eine urlaubs­be­ding­te Abwe­sen­heit könn­ten Ein­bre­cher regel­recht als Ein­la­dung verstehen.
  • Ver­ein­ba­ren Sie mit Nach­barn oder Ihrer Ver­wandt­schaft, dass Roll­lä­den tags­über hoch­ge­zo­gen wer­den und abends ein Licht ein­ge­schal­tet wird.
  • Bewah­ren Sie Bar­geld und Wert­sa­chen sicher auf. Ein­fa­che Möbel­tre­so­re bie­ten kei­nen aus­rei­chen­den Schutz. Grö­ße­re Geld­be­trä­ge und wert­vol­ler Schmuck sind am sicher­sten bei ihrem Geld­in­sti­tut im Schließ­fach aufgehoben.
  • Sei­en Sie wach­sam und mel­den Sie ver­däch­ti­ge Per­so­nen oder Fahr­zeu­ge in Ihrem Wohn­ge­biet der Poli­zei. Eine nega­ti­ve Abklä­rung hat für Sie als Mit­tei­ler kei­ner­lei Fol­gen. Wir kom­men lie­ber zwei­mal umsonst als ein­mal zu spät. Tei­len Sie Ihre Beob­ach­tung der Poli­zei unter der kosten­lo­sen Not­ruf-Nr. 110 mit.
  • Notie­ren Sie sich die Kenn­zei­chen ver­däch­ti­ger Fahr­zeu­ge und prä­gen sie sich die Beschrei­bung ver­däch­ti­ger Per­so­nen ein.
  • In kei­nem Fall soll­ten Sie selbst tätig wer­den und sich damit in Gefahr bringen.

Über die viel­fäl­ti­gen Mög­lich­kei­ten zur Siche­rung ihrer Häu­ser und Woh­nun­gen infor­miert kosten­los die Kri­mi­nal­po­li­zei­li­che Bera­tungs­stel­le in Bamberg.