E.T.A.-Hoffmann-Theater Bam­berg: Monats­über­sicht April

"Electronic City". (c) Adalis

„Elec­tro­nic City“. © Adalis

Reich­hal­tig ange­füllt ist der April im E.T.A.-Hoffmann-Theater. Zum einen bege­hen wir das 200. Jubi­lä­um der Abrei­se unse­res Namens­ge­bers aus Bam­berg: Am 20. April um 19:30 Uhr fin­det im Gro­ßen Haus die mul­ti­me­dia­le sze­ni­sche Lesung „Hoff­manns Ver­bren­nung“ statt, die bio­gra­fi­sche mit lite­ra­ri­schen Ele­men­ten Hoff­manns verbindet.

Am 21. April wer­den außer­dem Hoff­mann und sei­ne Frau Michali­na vor dem E.T.A. Hoff­mann-Haus in die Kut­sche ein­stei­gen, die sie vor fünf Jah­ren schon nach Bam­berg brach­te. Die Stadt­spit­ze, ver­tre­ten durch Bür­ger­mei­ster Hipe­li­us, ver­ab­schie­det die bei­den und die Bam­ber­ger geben musi­ka­li­sches wie kuli­na­ri­sches Geleit. Der Ein­tritt dazu ist frei!

Bis zum 28. April läuft „Frau Mül­ler muss weg“ im Gro­ßen Haus. In dem zeit­ge­nös­si­schen Stück von Lutz Hüb­ner schließt sich eine Grup­pe Eltern zusam­men, um die Klas­sen­leh­re­rin ihrer Kin­der abzu­set­zen, da es den Eltern zufol­ge nur an der Leh­re­rin läge, dass ihre Kin­der nicht die gewünsch­ten Noten nach Hau­se bringen.

Bis zum 14. April fin­den wei­te­re Vor­stel­lun­gen von „Elec­tro­nic City“ im Stu­dio statt. Das dys­to­pi­sche Mär­chen von Falk Rich­ter behan­delt den ent­mensch­lich­ten Men­schen in einer Zeit der Globalisierung.

Vom 11. bis 14. April läuft „Die Lie­be ist ein selt­sa­mes Spiel“ im Treff, ein Lie­der­abend, der die Zuschau­er anhand der Chan­sons der 50er mit auf eine musi­ka­li­sche Welt­rei­se nimmt.

Am 12. und 13. April fin­den Dop­pel­vor­stel­lun­gen mit „In der Nacht ist der Mensch nicht gern allei­ne“ statt, die den Zuschau­ern die Chan­ce bie­ten, Teil 1 und 2 die­ser Lie­bes­ge­schich­te aus Lie­dern gemein­sam zu erleben.

Außer­dem räu­men wir in die­ser und der näch­sten Spiel­zeit dem Tanz­thea­ter ein grö­ße­res Forum ein, indem wir die Bam­ber­ger Bal­lett-Tage ins Leben rufen, zunächst mit zwei Gast­spie­len am 10. bzw. 11. April: „End­sta­ti­on Sehn­sucht“, eine Urauf­füh­rung des Thea­ters Hof, und der Klas­si­ker „Schwa­nen­see“ des Lan­des­thea­ters Eisenach.

Am 21. April um 19:30 Uhr laden wir Har­ry Rowohlt ins Gro­ße Haus ein, um dem Bam­ber­ger Publi­kum die Mög­lich­keit zu bie­ten, die­se Literatur‑, Über­set­zer- und Erzäh­ler­grö­ße live zu erleben.

Am 23. und 24. April gastiert jeweils um 20 Uhr das Pyg­ma­li­on Thea­ter Wien im Gro­ßen Haus: Das Mul­ti­me­dia-Musi­cal „Hun­dert­was­ser! The Play of Songs“ von Roland Baum­gart­ner erzählt von der emo­tio­na­len und intel­lek­tu­el­len Welt der Aus­nah­me­erschei­nung Frie­dens­reich Hundertwasser.

Außer­dem geht unser erfolg­rei­cher Dead or Ali­ve Poe­try Slam am 25. April in die fünf­te Run­de: Unter dem Mot­to „Schul­hof der Kuschel­tie­re“ pral­len wie­der leben­de und tote Dich­ter­grö­ßen auf unser Büh­ne auf­ein­an­der, um die Ehre zu ergat­tern, den begehr­ten „Cra­zy Hoff­mann“ mit nach Hau­se zu nehmen.

Schließ­lich gastiert das Würz­bur­ger Ensem­ble Teatro in cer­ca am 19. und 20. April in unse­rem Stu­dio mit Gold­o­nis „Il ser­vi­to­re di due padro­ni“ („Der Die­ner zwei­er Her­ren“). Die Auf­füh­run­gen fin­den auf Ita­lie­nisch statt; die Kar­ten­re­ser­vie­rung läuft über info@​teatro-​in-​cerca.​com.