Glas­har­mo­ni­ka-Duo in der Stadt­hal­le Bayreuth

Glasharmonika-Duo

Glas­har­mo­ni­ka-Duo

Sphä­ri­sche Klän­ge schwe­ben am Frei­tag, 15. März, um 20 Uhr, durch den Bal­kon­saal der Stadt­hal­le, wenn das Wie­ner Glas­har­mo­ni­ka-Duo auf einem fast ver­ges­se­nen Instru­ment spielt. Die Glas­har­mo­ni­ka wur­de 1761 von Ben­ja­min Fran­k­lin ent­wickelt und heißt kor­rekt Rei­be-Idio­phon. Schnell besetz­te sie in der Geschich­te der Musik eine her­vor­ra­gen­de Stel­lung. Das Instru­ment setzt sich aus ver­schie­den gro­ßen, inein­an­der gescho­be­nen Glas­glocken, die auf einer gemein­sa­men waag­rech­ten Ach­se lagern und durch ein Pedal in Rota­ti­on ver­setzt wer­den, zusam­men. Die Töne wer­den mit­tels Berüh­rung der Glocken­rän­der mit einem feuch­ten Fin­ger erzeugt. Jean Paul schätz­te den Klang der Glas­har­mo­ni­ka und ver­ewig­te sie in sei­ner Dichtung.

Chri­sta und Gerald Schön­fel­din­ger, bei­de Absol­ven­ten eines Musik­stu­di­ums (Vio­li­ne), gehö­ren zu den welt­weit füh­ren­den Inter­pre­ten auf Glas­in­stru­men­ten. Sie stel­len nicht nur die teil­wei­se über­lie­fer­ten „histo­ri­schen“ Spiel­tech­ni­ken auf ein neu­es Niveau, son­dern haben das Spiel mit neu­en Tech­ni­ken und zeit­ge­nös­si­schen Musik­äs­the­ti­ken um unge­ahn­te klang­li­che Wir­kun­gen erweitert.

Es wer­den Stücke von Wolf­gang Ama­de­us Mozart, Kryz­sz­tof Pen­der­ecki, Eric Satie, Arvo Pärt und wei­te­ren Kom­po­ni­sten zum Klin­gen gebracht.