Leser­brief: Leser­re­ak­ti­on auf Tho­mas Sil­ber­horns Aus­sa­ge zur Ret­tung des Kir­cheh­ren­ba­cher Hallenbades

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Alles neu macht der (poli­ti­sche) Ascher­mitt­woch? Die FDP Wei­lers­bach hat mit dem soge­nann­ten Koope­ra­ti­ons­mo­dell ver­sucht, das Hal­len­bad in Kir­cheh­ren­bach vor der Schlie­ßung zu ret­ten. Unse­re Idee war, das Bad als Ein­rich­tung der Ver­wal­tungs­ge­mein­schaft (VG) und damit im Namen aller drei Gemein­den (Wei­lers­bach, Kir­cheh­ren­bach, Leu­ten­bach) zu betrei­ben. Die­ser Vor­schlag wur­de vehe­ment von der CSU abgelehnt.

Bun­des­tags­ab­ge­ord­ne­ter Tho­mas Sil­ber­horn (CSU!) ließ jetzt laut Zei­tungs­be­richt beim poli­ti­schen Ascher­mitt­woch in Kir­cheh­ren­bach ver­lau­ten: „(…) viel­leicht hät­te man eine Schlie­ßung ver­hin­dern kön­nen, wenn die VG das Bad getra­gen hät­te.“ Guten Mor­gen – ein hal­bes Jahr nach der Schließung!
Hät­te man Eitel­kei­ten hin­ten ange­stellt, hät­te man sich viel erspa­ren und für die Bür­ge­rin­nen und Bür­ger – gera­de im länd­li­chen Raum – eini­ges errei­chen kön­nen, zumal sogar posi­ti­ve Rück­mel­dun­gen im Bezug auf den FDP-Vor­schlag sei­tens des Leu­ten­ba­cher Bür­ger­mei­sters Sie­ben­haar kamen.

Es ist schon das zwei­te Mal, dass ich die­se Art der Poli­tik der CSU im Kom­mu­na­len bei unse­rer poli­ti­schen Arbeit erlebt habe. Es ist nur unnö­tig Zeit ver­stri­chen und eine Gele­gen­heit zur Ret­tung ver­säumt wor­den. War­um? Das weiß ich auch nicht, aber ich weiß, dass ich mei­ne Gele­gen­heit bei der Wahl im Sep­tem­ber ent­spre­chend nut­zen werde.

Patrick Schroll,
Weilersbach