Was­ser­wacht Forch­heim beim größ­ten Win­ter­schwim­men Europas

Kurz vorm Ziel

Kurz vorm Ziel

Wie jedes Jahr folg­ten die Was­ser­wacht­ler der Orts­grup­pen Forch­heim und Neun­kir­chen dem Ruf der Was­ser­wacht aus Neu­burg an der Donau um am größ­ten Win­ter­schwim­men Euro­pas teil­zu­neh­men. Bei stol­zen ‑6° Luft- und knapp 3° Was­ser­tem­pe­ra­tur stürz­ten sich bei die­ser Ver­an­stal­tung ins­ge­samt 1909 Schwim­mer, davon 501 Frau­en in die eisi­ge Donau. Sie kom­men aus 224 Orts­grup­pen der Was­ser­wach­ten, DLRG; Tauch­sport­ver­ei­nen, Feu­er­weh­ren oder der Bun­des­wehr. Sogar aus Frank­reich, Slo­we­ni­en, Polen und Däne­mark rei­sten die Schwim­mer an.

Der Ursprung des Donau­schwim­mens liegt im Fit­ness­trai­ning von Ret­tungs­tau­chern wäh­rend des Win­ters. Dar­aus ent­wickel­te sich eine Art Faschings­gau­di, bei der vie­le Teil­neh­mer schwim­men­de Auf­bau­ten mit­brin­gen, die ähn­lich wie bei tra­di­tio­nel­len Faschings­um­zü­gen aktu­el­le The­men auf­grei­fen. Tra­di­tio­nell (seit 1979) waren auch die Forch­hei­mer Was­ser­ret­ter wie­der vertreten.

Start für die 16 Forch­hei­mer Was­ser­wacht­ler war um 13:00 Uhr an der Stau­stu­fe Bit­ten­brunn, von hier aus wur­den die 4km bis in die Innen­stadt von Neu­burg in 35Min zurück­ge­legt. Im Ziel gab es dann auch „hei­ße Geträn­ke“ bevor es ins Hal­len­bad zum Duschen ging.

Beson­ders High­light für die ca. 8000 Zuschau­er am Donau­kai in Neu­burg waren ein­mal mehr die 19 Eis­schwim­mer, die nur mit Bade­an­zug oder Bade­ho­se 400m in der Donau zurücklegten.

2013 für Forch­heim am Start: Lisa Eich­horn, Bea­te Höhn, Oli­ver Götz, Richard Reickers­dor­fer, Micha­el Ebner, Pas­cal Kreis, Jonas Schmid, Chri­sti­an Will­ming, Richard Wild, Andre­as Bispling­hoff, Andre­as Lang, Enri­co Bachus, Mar­tin Ebner, Ste­fan Bezold, Mika­el Han­sen und Kurt Hopfengärtner.