Das Früh­jahrs­pro­gramm der vhs Bay­reuth ist da!

Symbolbild Bildung

Ab 4. Febru­ar sind die Pro­gramm­hef­te zu haben. Dann beginnt auch die Anmel­de­pha­se fürs neue Semester

Das Früh­jahrs­pro­gramm der Volks­hoch­schu­le Bay­reuth ist da – und prä­sen­tiert sich so bunt, wie der Regen­bo­gen aus Jean Paul-Zita­ten, der den Flur der vhs-Eta­ge im RW21 seit Beginn des neu­en Jah­res ziert. Die Pro­gramm­hef­te lie­gen ab Mon­tag, 4. Febru­ar, aus. Dann sind auch Anmel­dun­gen möglich.

Mit zahl­rei­chen Ver­an­stal­tun­gen betei­ligt sich die Volks­hoch­schu­le an den bei­den gro­ßen Jubi­lä­en die­ses Jah­res: Vor­trä­ge, Kur­se, Lesun­gen, Work­shops, Aus­stel­lun­gen und erleb­nis­rei­che Aktio­nen sind sowohl Jean Paul als auch Richard Wag­ner gewidmet.

Wei­te­re Akzen­te setzt die Volks­hoch­schu­le im Rah­men eines Koope­ra­ti­ons­pro­jekts zum The­ma „Hil­de­gard Wohl­ge­muth – Art brut“, sowie in Zusam­men­ar­beit mit der Regie­rung von Ober­fran­ken zum The­men­kreis „Krebs und Sport“. Auch der Welt­ge­schich­t­en­tag und der Inter­na­tio­na­le Tag gegen den Lärm wer­den mit beson­de­ren Ver­an­stal­tun­gen bedacht. Aktu­ell im Febru­ar ist mit „Gren­zen erle­ben“ in der vhs-Eta­ge im RW21 eine ganz beson­de­re Aus­stel­lung zu Gast, die das Ver­ständ­nis für Men­schen mit psy­chi­schen Krank­hei­ten ver­bes­sern soll.

Es lohnt sich, das neue Pro­gramm, das im RW21, im Neu­en Rat­haus, Luit­pold­platz 13, und an vie­len wei­te­ren Orten in der Innen­stadt aus­liegt, auf­merk­sam durch­zu­blät­tern. Denn für vie­le Ziel­grup­pen lässt sich dort Inter­es­san­tes fin­den: Für phi­lo­so­phisch wie für inter­re­li­gi­ös oder poli­tisch Inter­es­sier­te. Für Men­schen, die an sich und an ihren Schlüs­sel­qua­li­fi­ka­tio­nen arbei­ten, ihre Fit­ness am Com­pu­ter aus­bau­en oder ihre Sprach­kennt­nis­se erwei­tern wol­len. Für Leu­te, die Ent­span­nung, lust­vol­le Bewe­gung oder Unter­stüt­zung beim Abneh­men suchen. Für Kul­tur­freun­de und Krea­ti­ve. Für Genie­ßer und Lebens­künst­ler – und sol­che, die es wer­den wollen…

Das all­ge­mein­bil­den­de Stu­di­um Gene­ra­le wid­met sich im Früh­jahr der Roman­tik als der Epo­che, die als Hin­ter­grund­fo­lie für das Schaf­fen Jean Pauls fun­gier­te. Ein Phi­lo­so­phie-Kurs nimmt Bezug auf den Best­sel­ler von Richard David Precht: „Wer bin ich und wenn ja, wie vie­le?“. Inter­re­li­gi­ös Inter­es­sier­te dür­fen sich auf einen Kurs freu­en, der der Fra­ge nach­geht: „Juden­tum, Chri­sten­tum, Islam – drei Reli­gio­nen, ein Gott?“ Ein Stück poli­ti­scher Bil­dung und Zeit­ge­schich­te bie­tet ein neu­er Kurs über die Kanz­ler der Bun­des­re­pu­blik Deutschland.

Wer sei­ne Schlüs­sel­qua­li­fi­ka­tio­nen stär­ken will, fin­det zahl­rei­che Work­shops, etwa zum Selbst­coa­ching oder zur Kon­flikt­be­wäl­ti­gung. Neben den gän­gi­gen Com­pu­ter­kur­sen gibt es Ange­bo­te, die es einem erleich­tern, Ord­nung in die eige­nen Datei­en zu brin­gen. Leu­te, die ger­ne krea­tiv am Com­pu­ter sind, kön­nen von einem Kurs pro­fi­tie­ren, in dem man in die Kunst der 3D-Ani­ma­tio­nen ein­ge­führt wird.

Reich ist das Spek­trum an Sprach­kur­sen in den unter­schied­lich­sten Niveaus. Neue Kurs­for­ma­te, etwa im Ita­lie­ni­schen, neh­men auch auf unter­schied­li­che Lern­ge­wohn­hei­ten der Teil­neh­mer Rück­sicht. So gibt es einen Inten­siv­kurs in den Oster­fe­ri­en, mit dem man in kur­zer Zeit Grund­kennt­nis­se der Spra­che erwirbt. Ande­re Kur­se gehen bewusst mit Muße vor­an. Beson­ders attrak­tiv dürf­ten Kur­se sein, die Kochen und Spra­chen­ler­nen verbinden.

Wer sei­ner Gesund­heit etwas Gutes tun möch­te, ist bei der Volks­hoch­schu­le gut auf­ge­ho­ben. Die Palet­te an Ent­span­nen­dem wur­de erneut erwei­tert, zahl­rei­che neue Ange­bo­te der Atem­päd­ago­gik, Stress­be­wäl­ti­gung und Bur­nout-Prä­ven­ti­on laden ein, die Gelas­sen­heit im All­tag zu för­dern. Lust­vol­le Bewe­gung ver­spre­chen meh­re­re Zum­ba-Kur­se und Kur­se mit dem Mini-Tram­po­lin, auf dem sich locker schwin­gend die Win­ter­pfun­de abschmel­zen las­sen. Ein zwei­tei­li­ger Kurs befasst sich mit der Heil­kun­de der Hil­de­gard von Bingen.

Sehen las­sen kann sich auch das Paket des Fach­be­reichs Kul­tur: Da gibt es Kur­se unter ande­rem zum Jen­seits­glau­ben anti­ker Kul­tu­ren, eine Apho­ris­men-Schreib­werk­statt, sowie einen Lek­tü­re­kurs zum aktu­el­len Lite­ra­tur­no­bel­preis­trä­ger Mo Yan. Wer Anre­gun­gen im Umgang mit Pin­sel und Stift sucht, fin­det spe­zi­el­le Work­shops zum Malen von Blu­men und Tie­ren. Der Bereich des tex­ti­len Gestal­tens wur­de um Kur­se zum Nähen und zur Schnit­ter­stel­lung erwei­tert. Wer ger­ne singt oder musi­ziert, kann einen Ein­füh­rungs­kurs zum jid­di­schen Lied genie­ßen oder das Spiel auf der Mund­har­mo­ni­ka erler­nen. Das Spek­trum der Tanz­kur­se wur­de durch einen Kurs im Ori­en­ta­li­schen Tanz für die Ziel­grup­pe der Über-50-Jäh­ri­gen ergänzt, da die­se Bewe­gungs­kunst den Kör­per beson­ders sanft trai­niert. Erst­mals ist auch ein fort­lau­fen­der Kurs für Impro­thea­ter im Pro­gramm – sowie ein mehr­tä­gi­ges Clowns­se­mi­nar für Fort­ge­schrit­te­ne – mit anschlie­ßen­der Werkstattaufführung.

Wer ger­ne Kuli­na­ri­sches genießt, wird bei den rund 50 Koch­kur­sen der Volks­hoch­schu­le garan­tiert fün­dig: Ob sai­so­na­le oder regio­na­le Küche, vege­ta­ri­sche oder basi­sche Kost, Kochen mit ess­ba­ren Blü­ten oder köst­li­chen Gewür­zen, ob lukul­li­sche Rei­sen in Mit­tel­meer­län­der oder nach Asi­en – allein das Stu­di­um des Pro­gramm­hef­tes lässt einem das Was­ser im Mund zusam­men lau­fen… Auch die Ken­ner­schaft auf dem Gebiet der Geträn­ke lässt sich mit der vhs durch Semi­na­re zu Wein und Whis­ky schulen.

Ergänzt wird das Spek­trum der Kur­se und Semi­na­re durch zahl­rei­che Vor­trä­ge, durch Erzähl­ver­an­stal­tun­gen und Lesun­gen, durch einen Frau­en­li­te­ra­tur­sa­lon und einen Film­abend, sowie durch Stu­di­en­rei­sen und Exkur­sio­nen, Opern- und Ausstellungsfahrten.

Start der Anmel­de­pha­se am 4. Februar

Das vhs-Pro­gramm ist eben­falls ab dem 4. Febru­ar im Inter­net unter www​.vhs​-bay​reuth​.de ein­zu­le­sen. Gleich­zei­tig beginnt mit die­sem Datum auch die Anmel­de­pha­se. Die Anmel­dung ist unter der ange­ge­be­nen Adres­se via Inter­net mög­lich. Anson­sten besteht die Mög­lich­keit, sich schrift­lich oder per­sön­lich im RW21, Richard-Wag­ner-Stra­ße 21, anzu­mel­den. Ent­we­der an der Ser­vice­the­ke im Erd­ge­schoss oder in der Geschäfts­stel­le der Volks­hoch­schu­le im Ober­ge­schoss. Tele­fo­nisch (09 21 / 50 70 38 40) gibt es Aus­künf­te und Platzreservierungen.