Her­der Gym­na­si­um Forch­heim: Kom­po­nist im Klassenzimmer

Symbolbild Bildung
Georges Lenz. Foto: Tobias Bohm

Geor­ges Lenz. Foto: Tobi­as Bohm

Am Diens­tag, 22. Janu­ar besucht der Kom­po­nist Geor­ges Lenz die Schü­le­rin­nen und Schü­ler des Her­der Gym­na­si­ums. Seit vie­len Jah­ren führt man dort das Pro­jekt „Kom­po­ni­sten gehen in die Schu­le“ durch, das für frucht­brin­gen­de Begeg­nun­gen zwi­schen berühm­ten Kom­po­ni­sten und Schü­lern steht. Geor­ges Lenz gehört in Austra­li­en zu den füh­ren­den zeit­ge­nös­si­schen Kom­po­ni­sten und ist noch bis Mit­te März Preis­trä­ger des Sti­pen­di­ums der Vil­la Con­cordia in Bam­berg. Die Bam­ber­ger Sym­pho­ni­ker führ­ten im Dezem­ber Geor­ges Lentz‘ 2009 prä­mier­tes Brat­schen­kon­zert „Monh“ auf – in Star­be­set­zung mit Tabea Zim­mer­mann an der Bratsche.

Das Inter­na­tio­na­le Künst­ler­haus Vil­la Con­cordia freut sich, den Schaf­fens­pro­zess sei­nes Sti­pen­dia­ten Geor­ges Lentz mit der Klang­in­stal­la­ti­on „String Quartet(s)“ doku­men­tie­ren zu kön­nen, die wäh­rend sei­nes Bam­ber­ger Auf­ent­hal­tes ent­stan­den ist und vom 4. bis 17. Febru­ar in der „stein­wan­di­gen Grot­te“ der barocken Vil­la Con­cordia, Bam­berg zu sehen sein wird.

„String Quartet(s)“ ist der Ver­such, mit Hil­fe moder­ner Tech­ni­ken dem Besu­cher eine zeit­ge­mä­ße und etwas ande­re Annä­he­rung an das Streich­quar­tett-Gen­re zu ver­mit­teln, wel­che die Klang­spur als pri­mä­res Werk ein­setzt und damit ein ganz neu­es Hör­erleb­nis bietet.

Der Kom­po­nist ließ sich bei sei­ner groß ange­leg­ten Arbeit durch ein Bild der austra­li­schen Künst­le­rin Kath­le­en Pet­y­ar­re inspi­rie­ren, wel­ches im Ori­gi­nal im Rah­men der Prä­sen­ta­ti­on zu sehen ist.

Wei­te­re Infor­ma­tio­nen: www​.geor​ges​lentz​.com und http://​www​.vil​la​-con​cordia​.de/​k​u​e​n​s​t​l​e​r​/​m​u​s​i​k​/​l​e​n​t​z​.​h​tml

Roland Rosen­bau­er