Kind bei Fron­tal­zu­sam­men­stoß getötet

Symbolbild Polizei

Höchstadt/​Aisch (ots) – Bei einem schwe­ren Ver­kehrs­un­fall, der sich heu­te (10.01.13) auf der B 470 bei Adels­dorf (Land­kreis Erlangen/​Höchstadt) ereig­ne­te ist ein 3‑jähriges Kind getö­tet wor­den. Sechs wei­te­re Per­so­nen erlit­ten mit zum Teil schwe­re Verletzungen.

Gegen 15.00 Uhr befuhr eine 39-jäh­ri­ge Frau aus dem Land­kreis Erlan­gen-Höchstadt mit ihrem Pkw Citro­en die B 470 in Rich­tung Höchstadt a.d. Aisch. Mit im Fahr­zeug befan­den sich ihre drei Kin­der im Alter von drei, sie­ben und zwölf Jah­ren. In Höhe von Adels­dorf geriet sie am Ende einer lang­ge­zo­ge­nen Rechts­kur­ve aus bis­lang unge­klär­ter Ursa­che auf die Gegen­fahr­bahn und streif­te dort einen ent­ge­gen­kom­men­den Opel. Nach dem Zusam­men­prall dreh­te sich der Opel um die eige­ne Ach­se und prall­te in die Schutz­plan­ken. Die bei­den Fahr­zeug­insas­si­nen, 39 und 59 Jah­re alt, erlit­ten glück­li­cher­wei­se nur leich­te Ver­let­zun­gen. Im wei­te­ren Ver­lauf stieß der Citro­en fron­tal mit einem wei­te­ren Fahr­zeug zusam­men. Nach dem Zusam­men­stoß kamen der Citro­en rechts von der Fahr­bahn und der ent­ge­gen­kom­men­de Opel links von der Fahr­bahn zum lie­gen. Der Fah­rer des Opels, ein 52-jäh­ri­ger Mann aus dem Land­kreis Erlan­gen-Höchstadt wur­de mit mit­tel­schwe­ren Ver­let­zun­gen in die Kli­nik gebracht. Die 39 Jäh­ri­ge wur­de bei dem Unfall schwerst ver­letzt. Ihre bei­den Töch­ter (7 und 12) erlit­ten eben­falls mit­tel­schwe­re bis schwe­re Ver­let­zun­gen. Der drei­jäh­ri­ge Sohn, der gesi­chert in einem Kin­der­sitz auf der Rück­bank saß, wur­de beim Zusam­men­prall der Fahr­zeu­ge so schwer ver­letzt, dass er noch an der Unfall­stel­le ver­stor­ben ist. Zur Klä­rung der Unfall­ur­sa­che wur­de auf Wei­sung der Staats­an­walt­schaft ein Sach­ver­stän­di­ger hin­zu­ge­zo­gen. Die B 470 ist bis zum jet­zi­gen Zeit­punkt (17.45 Uhr) voll­stän­dig gesperrt. Zur Ber­gung und Ver­sor­gung der Ver­letz­ten waren die Feu­er­weh­ren aus Adels­dorf und Höchstadt sowie meh­re­re Ret­tungs­wa­gen und ein Hub­schrau­ber vor Ort.