MdL Edu­ard Nöth: „Zu Beginn des Jah­res 2013 steht Bay­ern aus­ge­zeich­net da“

Zum Stär­ke­trin­ken des CSU – Orts­ver­ban­des Wein­garts am Drei­kö­nigs­tag begrüß­te Orts­vor­sit­zen­der Edwin Rank den 1. Bür­ger­mei­ster Dr. Her­mann Ulm und den Forch­hei­mer CSU – Land­tags­ab­ge­ord­ne­ten Edu­ard Nöth. Rank stell­te fest, dass das Jahr 2012 für Bay­ern und die CSU ein erfolg­rei­ches Jahr war. Er wünsch­te den anwe­sen­den Mit­glie­dern und der CSU auf Kreis- und Lan­des­ebe­ne im Wahl­jahr 2013 viel Glück und Erfolg. MdL Edu­ard Nöth zitier­te zu Beginn sei­ner Aus­füh­run­gen den Baye­ri­schen Sozi­al­be­richt. Dem­nach ist Bay­ern Spit­ze bei Wohl­stand, Arbeits­markt, sozia­ler Teil­ha­be, Sicher­heit und Inte­gra­ti­on. Mit einer Dezem­ber – Arbeits­lo­sen­quo­te von 3,1 % lie­ge der Land­kreis Forch­heim deut­lich unter der Baye­ri­schen Quo­te von 3,6 %.

Beson­ders erfreu­lich stel­le sich, so Edu­ard Nöth, die Jugend­ar­beits­lo­sig­keit dar, die in Bay­ern prak­tisch nicht mehr vor­han­den ist. Bay­ern bie­te die besten Chan­cen für die Jugend in ganz Euro­pa. Im Jah­re 2012 waren in Bay­ern mit 4,91 Mio so vie­le Men­schen erwerbs­tä­tig wie noch nie zuvor. Bay­ern ist das Chan­cen­land Nr. Eins. Als ambi­tio­niert, jedoch erreich­bar bezeich­ne­te der Land­tags­ab­ge­ord­ne­te das Ziel Bay­ern bis 2030 schul­den­frei zu machen. Nöth beton­te, dass Bay­ern bereits seit 2006 kei­ne neu­en Schul­den mehr mache. „Als ein­zi­ges Bun­des­land zah­len wir seit­her Schul­den zurück.“ Nöth bezeich­ne­te dies als Höchst­maß an Genera­tio­nen­ge­rech­tig­keit. 2012 wur­de bereits eine Mil­li­ar­de getilgt, in den Jah­ren 2013/14 wird eine wei­te­re Mil­li­ar­de getilgt.

Edu­ard Nöth begrüß­te in die­sem Zusam­men­hang die Kla­ge des Frei­staa­tes gegen den Län­der­fi­nanz­aus­gleich, weil er in sei­ner jet­zi­gen Form Län­der bestraft, die sich anstren­gen und die­je­ni­gen belohnt, die sich nicht anstren­gen. Bay­ern zah­le von den 7,3 Mrd Euro, die in Deutsch­land umver­teilt wer­den, mehr als die Hälf­te. Dies kön­ne so nicht bleiben.

Der Bil­dungs­po­li­ti­ker Nöth stell­te die Vor­tei­le des dif­fe­ren­zier­ten baye­ri­schen Schul­sy­stem den Nach­tei­len von Gemein­schaft- und Ein­heits­schu­len gegen­über, wie sie von Rot/​Grün gefor­dert wer­den. Das Baye­ri­sche System ori­en­tie­re sich an indi­vi­du­el­len Bega­bun­gen, an fami­liä­ren Bedürf­nis­sen und den gesell­schaft­li­chen Her­aus­for­de­run­gen. Bay­ern inve­stie­re mit 16 Mrd Euro mehr als ein Drit­tel sei­nes Haus­halts in Bil­dung. Bay­erns Schu­len lie­gen bei allen natio­na­len und inter­na­tio­na­len Lei­stungs­ver­glei­chen auf den vor­de­ren Plät­zen. Es wäre daher abso­lut unver­ständ­lich, neue System ein­zu­füh­ren, die die Chan­cen unse­rer Kin­der ver­schlech­tern wür­den. Bay­erns Grund­schü­ler kön­nen laut einer jüng­sten Stu­die bun­des­weit am besten Lesen, Zuhö­ren und Rech­nen. Edu­ard Nöth beton­te, dass trotz teil­wei­se erheb­li­cher Schü­ler­rück­gän­ge alle Grund­schul­stand­or­te erhal­ten blei­ben, wenn die Schul­fa­mi­lie dies so wolle.