Zuschuss zur Reno­vie­rung der St. Anna-Kapel­le in Hallstadt

Staats­se­kre­tä­rin Mela­nie Huml (CSU) hat sich erfolg­reich für einen Zuschuss der Baye­ri­schen Lan­des­stif­tung zur Reno­vie­rung der St. Anna-Kapel­le in Hall­stadt ein­ge­setzt. „Der Stif­tungs­rat hat heu­te (12.7., Anm.d.Red.) einen Zuschuss von 60.000 Euro bewil­ligt, damit ist die Reno­vie­rung die­ses bedeu­ten­den Bau- und Kunst­denk­mals einen wich­ti­gen Schritt wei­ter“, freut sich Huml. Die Reno­vie­rung der St. Anna-Kapel­le in Hall­stadt kostet ins­ge­samt vor­aus­sicht­lich knapp 680.000 Euro.

Die Wur­zeln der St. Anna-Kapel­le in Hall­stadt rei­chen ins 16. Jahr­hun­dert zurück. Nach­dem zunächst eine höl­zer­ne Ann­a­ka­pel­le erstand, wur­de 1590 eine grö­ße­re Kapel­le erbaut, die aller­dings im Schwe­den­krieg von den Schwe­den auf­ge­bro­chen und geplün­dert wur­de. Anfang des 18.Jahrhunderts stif­te­te Amts­vogt Kör­ber die jet­zi­ge St. Ann­a­ka­pel­le, die aus Sand­stein und im Barock­stil errich­tet wur­de. Neben dem Hoch­al­tar aus dem Jah­re 1711 und dem Mari­en­al­tar befin­den sich in der Kapel­le der Johan­ni­s­al­tar, die Kan­zel und die Empo­re mit zwölf Gemäl­den. Am Anna­fest fin­det hier der Haupt­got­tes­dienst statt. Grö­ße­re Restau­rie­run­gen fan­den Anfang des 20. Jahr­hun­derts statt.