Forch­hei­mer Real­schul-Shake­speare-Com­pa­ny zeig­te “Wie es uns gefällt”

Die Real­schul Shake­speare Com­pa­ny (RSC) zeig­te im Rah­men ihrer dies­jäh­ri­gen Thea­ter­ta­ge mit dem Stück „Wie es uns gefällt“ eine Sze­nen-Col­la­ge nach Ideen von Wil­liam Shake­speare

Szenen-Collage

Sze­nen-Col­la­ge

Alle Fans die bis­her glaub­ten die Büh­nen­stücke des eng­li­schen Dra­ma­ti­kers und Schau­spie­lers Wil­liam Shake­speare zu ken­nen, die wur­den bei den dies­jäh­ri­gen Thea­ter­auf­füh­run­gen der Real­schul Shake­speare Com­pa­ny (RSC) an der Georg-Hart­mann Real­schu­le eines bes­se­ren belehrt. Die RSC hat­te unter der Regie von Maria Bischoff und Rai­ner Streng eine Sze­nen-Col­la­ge aus den ver­schie­den­sten Komö­di­en und Tra­gö­di­en von Shake­speare erar­bei­tet und auf die Büh­ne in der Aula der Schul­an­stalt zur Auf­füh­rung gebracht.

Bei Abwand­lun­gen der Shake­speare-Klas­si­ker droht immer wie­der die Gefahr, dass die des Alt­mei­sters Eigen­pro­duk­tio­nen „gekitscht“ wir­ken. Die RSC wag­te mit der Eigen­pro­duk­ti­on die­sen Spa­gat und schaff­te es die­sen Ein­druck gar nicht auf­kom­men zu las­sen. Sie zeig­ten die Shake­speare-Sze­nen, eben wie es Ihnen selbst gefällt. Die ein­zel­nen selbst geschrie­be­nen Sequen­zen, die sich durch die ver­schie­den­sten Komö­di­en und Tra­gö­di­en des Alt­mei­sters zogen, waren gespickt mit einer Viel­zahl von Irrun­gen und Wir­run­gen, ohne jedoch den eigent­li­chen Tenor ihrer Stücke zu ver­frem­den. Immer wie­der gab es über­ra­schen­de Wen­dun­gen, die das Publi­kum schmun­zeln lie­ßen. So zeig­te die RSC auf humo­ri­sti­sche Art und Wei­se wie die Wer­ke von Shake­speare aus­se­hen könn­ten, wenn sich die Schau­spie­ler wei­gern sich an das vor­ge­ge­be­ne Dreh­buch zu hal­ten und eine gewis­se Eigen­dy­na­mik ent­wickeln. Natür­lich durf­ten in der Eigen­pro­duk­ti­on natür­lich die welt­weit bekann­ten Shake­speare-Klas­si­ker, wie Romeo und Julia, Othel­lo oder auch Ham­lett nicht feh­len.

Wil­liam Shake­speare (getauft am 26. April 1564jul. in Strat­ford-upon-Avon; † 23. Apriljul./ 3. Mai 1616greg.[1] eben­da) war ein eng­li­scher Dra­ma­ti­ker, Lyri­ker und Schau­spie­ler. Sei­ne Komö­di­en und Tra­gö­di­en gehö­ren zu den bedeu­tend­sten und am mei­sten auf­ge­führ­ten und ver­film­ten Büh­nen­stücken der Welt­li­te­ra­tur. Sein über­lie­fer­tes Gesamt­werk umfasst 38 Dra­men, außer­dem Vers­dich­tun­gen, dar­un­ter einen Zyklus von 154 Sonet­ten.

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