Elek­tro­ge­rä­te im Inter­net ver­kauft und nie gelie­fert

Gemein­sa­me Pres­se­mel­dung des Poli­zei­prä­si­di­ums Ober­fran­ken und der Staats­an­walt­schaft Bam­berg

BAM­BERG. Die kri­mi­nel­len Machen­schaf­ten zwei­er 28 und 26 Jah­re alten Män­ner seit Dezem­ber letz­ten Jah­res konn­ten jetzt durch deren Fest­nah­me und Inhaf­tie­rung gestoppt und wei­te­re poten­ti­el­le Käu­fer von nicht exi­stie­ren­den Elek­tro­ar­ti­keln damit vor Scha­den bewahrt wer­den.

Die bei­den Straf­tä­ter aus Bam­berg und Ber­lin hat­ten im gro­ßen Stil Gerä­te unter einer Fir­men­be­zeich­nung im Inter­net ange­bo­ten und nach Vor­aus­kas­se erklärt, das jewei­li­ge Gerät sei der­zeit nicht lie­fer­bar. Eine Rück­über­wei­sung an die Inter­es­sen­ten erfolg­te dann aller­dings nicht, so dass die arg­lo­sen Kun­den jeweils auf einem drei­stel­li­gen Scha­den sit­zen blie­ben. Nach­dem bun­des­weit mitt­ler­wei­le über 100 der­ar­ti­ge Fäl­le bekannt gewor­den waren, nah­men Kri­mi­nal­be­am­te die bei­den Betrü­ger fest und beschlag­nahm­ten bei einer Durch­su­chung in Bam­berg Geschäfts­un­ter­la­gen sowie Com­pu­ter­an­la­gen. Deren Aus­wer­tung über das tat­säch­li­che Aus­maß der straf­ba­ren Geschäfts­tüch­tig­keit wird noch eini­ge Zeit in Anspruch neh­men.

Der Ermitt­lungs­rich­ter folg­te dem Antrag der Staats­an­walt­schaft und erließ Haft­be­feh­le gegen die Män­ner wegen Betrugs.

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