Cabrio gerät auf Gegen­fahr­bahn – Krad­fah­rer stirbt bei Zusam­men­stoß

PEGNITZ/TROCKAU, LKR. BAY­REUTH. Ein 55-jäh­ri­ger Motor­rad­fah­rer aus dem Land­kreis Bay­reuth ver­lor am Frei­tag­nach­mit­tag bei Trockau sein Leben, nach­dem eine Auto­fah­re­rin auf die Gegen­fahr­bahn gera­ten und das Krad fron­tal gerammt hat­te.

Die 45-Jäh­ri­ge aus dem Land­kreis Bay­reuth war zusam­men mit ihrem 11-jäh­ri­gen Sohn gegen 14.45 Uhr mit einem 3er BMW-Cabrio auf der Staats­stra­ße 2184 zwi­schen Vor­der­klee­bach und Trockau unter­wegs, als sie aus noch unge­klär­ten Grün­den in einer Rechts­kur­ve auf die Gegen­fahr­bahn geriet. Sie streif­te zunächst einen ent­ge­gen­kom­men­den Opel Cor­sa und erfass­te dann das dahin­ter fah­ren­de Motor­rad KTM des 55-Jäh­ri­gen. Für den Krad­fah­rer kam jede Hil­fe zu spät, er erlag trotz aller Reani­ma­ti­ons­ver­su­che durch ein Not­arzt­team noch an der Unfall­stel­le sei­nen schwe­ren Ver­let­zun­gen. Der 20-jäh­ri­ge Opel­fah­rer aus dem Land­kreis Bay­reuth erlitt einen Schock, blieb anson­sten aber unver­letzt. Die BMW-Fah­re­rin und deren Sohn tru­gen leich­te­re Ver­let­zun­gen davon und wur­den zur ambu­lan­ten Behand­lung in ein Kran­ken­haus gebracht.

Auf Wei­sung eines Bay­reu­ther Staats­an­wal­tes kam ein Gut­ach­ter zur genau­en Klä­rung der Unfall­ur­sa­che vor Ort und ein Rich­ter ord­ne­te eine Blut­ent­nah­me bei der Unfall­ver­ur­sa­che­rin an.

Die Staats­stra­ße muss­te für die Dau­er der Unfall­auf­nah­me gesperrt wer­den.

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