Gode­hard Rup­pert bleibt an der Uni­ver­si­tät Bam­berg

Hoch­schul­rek­to­ren­kon­fe­renz wählt neu­en Prä­si­den­ten

Heu­te (24.4.2012) Nach­mit­tag haben die Mit­glie­der der Hoch­schul­rek­to­ren­kon­fe­renz einen neu­en Prä­si­den­ten aus ihrer Mit­te gewählt: Prof. Dr. Horst Hipp­ler wur­de Nach­fol­ger von Prof. Dr. Mar­gret Win­ter­man­tel. Prof. Dr. Dr. habil. Gode­hard Rup­pert, Prä­si­dent der Otto-Fried­rich-Uni­ver­si­tät Bam­berg, war eben­falls als einer von drei Kan­di­da­ten ins Ren­nen um das Amt des HRK-Prä­si­den­ten gegan­gen. „Ich bin gebe­ten wor­den zu kan­di­die­ren, und nicht gewählt wor­den. Das ist Demo­kra­tie – es war eine Ehre und Aner­ken­nung für mich, als Kan­di­dat zur Wahl zu ste­hen“, erklärt Rup­pert.

Er freue sich nun aber dar­auf, sei­ne bis­he­ri­gen Auf­ga­ben an der Uni­ver­si­tät Bam­berg fort­zu­füh­ren. „Ich gehe trotz der ver­meint­li­chen Nie­der­la­ge gestärkt aus die­ser Wahl her­vor“, erläu­tert Rup­pert. Sei­ne Auf­stel­lung als Kan­di­dat sei ein Kom­pli­ment für die Uni­ver­si­tät und wäre ohne die Ent­wick­lung der ver­gan­ge­nen Jah­re sicher undenk­bar gewe­sen, daher füh­le er sich in sei­nem ein­ge­schla­ge­nen Weg bestä­tigt. Immer­hin hät­ten sich eini­ge im deut­schen Hoch­schul­sy­stem vor­stel­len kön­nen, dass er sie natio­nal und inter­na­tio­nal als höch­ster Reprä­sen­tant ver­tritt. „Ich habe bereits von vie­len Sei­ten äußerst posi­ti­ve Signa­le bekom­men, dass ich blei­be.“ Dies sei für ihn beson­ders wich­tig, um an den Zie­len wei­ter­zu­ar­bei­ten, die er sich für die näch­sten sechs Jah­re gesetzt habe.

Der Prä­si­dent der HRK wird alle 3 Jah­re von 266 Mit­glie­dern der deut­schen Uni­ver­si­tä­ten und Hoch­schu­len durch einen demo­kra­ti­schen Wahl­vor­gang ins Amt bestellt. Einer Uni­ver­si­tät oder Hoch­schu­le ste­hen maxi­mal neun Stim­men zur Ver­fü­gung, bei mehr als 40.000 Stu­die­ren­den – pro 5000 jun­gen Frau­en und Män­nern gibt es eine Stim­me.

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