MdL Bren­del-Fischer zum Aus­bau der B 303 zwi­schen Sei­bels­dorf und Rugen­dorf

Wie CSU-Land­tags­ab­ge­ord­ne­te Gud­run Bren­del-Fischer mit­teilt, hat­te sie sich in einem Schrei­ben an den Baye­ri­schen Innen­staats­se­kre­tär Ger­hard Eck gewandt und sich für Nach­bes­se­run­gen im unter­ge­ord­ne­ten Wege­netz im Rah­men des Aus­baus der Bun­des­stra­ße 303 aus­ge­spro­chen. Das nun ein­ge­gan­ge­ne Ant­wort­schrei­ben des Staats­e­kre­tärs Eck nah­men Gud­run Bren­del-Fischer und Bür­ger­mei­ster Mar­tin Weiß hoch­er­freut zur Kennt­nis.

Zur Erin­ne­rung: Für den Aus­bau der Bun­des­stra­ße 303 zwi­schen Sei­bels­dorf und Rugen­dorf besteht mit dem Plan­fest­stel­lungs­be­schluss vom 24. Juli 2007 voll­zieh­ba­res Bau­recht. In der Plan­fest­stel­lung wur­de der Rück­bau des Bun­des­stra­ße 303alt zu einem öffent­li­chen Feld- und Wald­weg mit einer asphal­tier­ten Brei­te von 3 Metern eben­so gere­gelt wie die Erschlie­ßung von land­wirt­schaft­li­chen Flä­chen nörd­lich der neu­en Bun­des­stra­ße im Bereich von Losau über eine bestehen­de gemeind­li­che Wege­ver­bin­dung.

Die von der Plan­fest­stel­lung aus­ge­hen­de und vom Staat­li­chen Bau­amt Bay­reuth bis­her ver­tre­te­ne Rechts­po­si­ti­on sei daher nicht zu bean­stan­den, so Staats­se­kre­tär Eck. Gleich­wohl sei nicht zu ver­ken­nen, dass die bestehen­de gemeind­li­che Wege­ver­bin­dung zur Erschlie­ßung von land­wirt­schaft­li­chen Flä­chen nörd­lich der neu­en Bun­des­stra­ße weder aus­ge­baut noch durch­gän­gig sei, so dass sie ihre in der Plan­fest­stel­lung zuge­dach­te Funk­ti­on nicht erfül­len kön­ne. Gud­run Bren­del-Fischer, die den hohen Sach­ver­stand des Innen­staats­se­kre­tärs außer­or­dent­lich schätzt, und Bür­ger­mei­ster Mar­tin Weiß nah­men nun des­sen gute Nach­rich­ten mit Freu­de zur Kennt­nis, dass das Staat­li­che Bau­amt Bay­reuth des­halb zwi­schen den bei­den Gemein­de­ver­bin­dungs­stra­ßen nach Losau einen durch­gän­gi­gen öffent­li­chen Feld­weg auf Kosten des Bun­des anlegt. Und wei­ter soll aus Grün­den der Wirt­schaft­lich­keit – Unter­su­chun­gen stell­ten teer­hal­ti­ges Mate­ri­al in der Fahr­bahn der B 303alt fest – die Bun­des­stra­ße 303alt in Abstim­mung mit der Gemein­de Rugen­dorf und der Unte­ren Natur­schutz­be­hör­de in gerin­ge­rem Umfang als bis­lang geplant zurück­ge­baut wer­den. Bür­ger­mei­ster Mar­tin Weiß und Abge­ord­ne­te Gud­run Bren­del-Fischer hat­ten bereits im Vor­feld immer wie­der dar­auf ver­wie­sen, dass 3 Meter asphal­tier­te Brei­te zu knapp sei­en. Im Gegen­zug wird nun das Staat­li­che Bau­amt Bay­reuth die erfor­der­lich wer­den­den natur­schutz­fach­li­chen Aus­gleichs- und Ersatz­maß­nah­men auf Kosten des Bun­des umset­zen.

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