Bam­ber­ger Dom­ju­bi­lä­um will das Wesent­li­che des christ­li­chen Glau­bens deut­lich machen

Erz­bi­schof Schick: „Men­schen für Chri­stus begei­stern und sie zu enga­gier­ten Chri­sten und Bür­ger machen“; Erzie­hung und Bil­dung für Kir­che und Gesell­schaft von „größ­ter Bedeu­tung“

(bbk) Das 1000-jäh­ri­ge Wei­he­ju­bi­lä­um des Bam­ber­ger Doms will das Wesent­li­che des christ­li­chen Glau­bens deut­lich machen. „Wir fei­ern die­ses Haus aus Stein, um Men­schen für Jesus Chri­stus zu begei­stern, ihnen das Evan­ge­li­um neu nahe zu brin­gen, sie von den Wer­ten und Tugen­den des christ­li­chen Lebens zu über­zeu­gen und sie zu enga­gier­ten, ein­satz­be­rei­ten Chri­sten und Bür­ger zu machen“, sag­te der Bam­ber­ger Erz­bi­schof Lud­wig Schick heu­te (18. April) in sei­ner Anspra­che in der Bam­ber­ger Kathe­dra­le.

Die Kir­che von Bam­berg soll durch das Dom­ju­bi­lä­um immer mehr zu einem „Haus aus leben­di­gen Stei­nen“ wer­den. Anläss­lich einer Fort­bil­dung von Reli­gi­ons­leh­rern sag­te Schick, die­se sei­en für den Sinn und Zweck des Dom­ju­bi­lä­ums beson­ders wich­tig: „Um leben­di­ge Stei­ne in Kir­che und Gesell­schaft zu wer­den, sind Erzie­hung, Bil­dung, Schu­le und Uni­ver­si­tä­ten von größ­ter Bedeu­tung“. Gleich­zei­tig wies der Bam­ber­ger Erz­bi­schof dar­auf hin, dass das Ziel jeden Reli­gi­ons­un­ter­rich­tes „die Erkennt­nis Got­tes und die Lie­be zu ihm und zu den Men­schen“ sei.

Schick erin­ner­te an die Tex­te des vor 50 Jah­ren eröff­ne­ten 2. Vati­ka­ni­schen Kon­zils über „die christ­li­che Bil­dung“. Die­ses Dekret sei nach wie vor aktu­ell und böte vie­le Anre­gun­gen. Es unter­strei­che etwa die Pflicht der Eltern für Erzie­hung und Bil­dung ihrer Kin­der zu sor­gen, beto­ne aber auch deren Recht, vor allem vom Staat dafür Hil­fe in Anspruch neh­men zu kön­nen. Schließ­lich wür­de das Dekret die „gesamt­mensch­li­che Bil­dung“ unter­strei­chen, die den Kör­per, den Geist, die See­le und gesun­de Bezie­hun­gen umfass­ten, erläu­ter­te Schick: „Nach wie vor for­dert die Kir­che ganz­heit­li­che Bil­dung“.

Der Bam­ber­ger Dom wur­de auf Initia­ti­ve des spä­te­ren Bis­tums­hei­li­gen Kai­ser Hein­rich II., am 6. Mai 1012 geweiht. Ein Fest­got­tes­dienst am Jah­res­tag mit Erz­bi­schof Lud­wig Schick und über 20 wei­te­ren Bischö­fen mar­kiert den Höhe­punkt der Fei­er­lich­kei­ten des 1000-jäh­ri­gen Dom­ju­bi­lä­ums.

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